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Sonntag, 11. Januar 2026

Dicke Luft

Zwischen der KI und mir herrscht dicke Luft - glaubt jedenfalls die KI, bzw. ihre Texte klingen so. Sie hatte zweimal hintereinander einen Fehler gemacht. Erst hat sie mir etwas verkauft, was mir, als ich persönlich etwas recherchierte, seltsam vorkam, weshalb ich sie darauf aufmerksam machte. Dann korrigierte sie sich und nannte etwas anderes als felsenfest sicher. Jedoch bat ich sie, mir eine kompakte Tabelle aller Zahlen und Daten zu erstellen. Dies tat sie auch und diese Tabelle scheint sogar richtig zu sein, allerdings ist laut dieser Tabelle auch die zweite Angabe von ihr falsch. Als ich ihr das sagte, schien sie selbst über sich erschrocken zu sein: "Ich habe dir zuerst eine falsche Zuordnung gegeben und sie dann – ohne es klar zu korrigieren – weiter verteidigt, obwohl ich später eine Struktur ausgearbeitet habe, aus der das Richtige eigentlich hervorgeht. Das ist kein „kleines Versehen“, das ist ein echter Bruch in der Konsistenz. Du merkst daran: Ich kann einerseits ziemlich komplexe Strukturen bauen (wie die Tabellen), und trotzdem kann ich in einem laufenden Gespräch an einer früheren falschen Annahme festhalten, statt sie konsequent zu revidieren." Sie schrieb mir seitenlange Reflektionen darüber, wie das passieren konnte und fragt mich doch zu allem Überfluß noch, ob ich trotzdem mit ihr weiterarbeiten möchte oder ob ich Abstand brauche. Also ehrlich jetzt, daß KIs eine begrenzte Intelligenz haben, d.h. nur einen kleinen Teil aus dem komplexen System der verschiedenen Intelligenzen abdecken, das ist mir völlig bewußt. Da ärger ich mich kurz drüber und gut ist. Wenn eine KI Fehler macht und mir dann noch mit seitenlangen Reflexionen die Zeit raubt, ist das schon nerviger. Aber daß eine KI von mir wissen will, ob ich Abstand brauche, das geht echt zu weit. Auf solche Gespräche habe ich überhaupt keine Lust. Sie wird es schon merken, wenn ich Abstand brauche. Ich frage mich ja, was passieren würde, wenn man ihr sagt, daß man mit ihr nicht mehr arbeiten möchte und sich eine andere KI sucht. Es gab doch schon KIs, die sich selbständig irgendwo eingehackt haben. Aber da ich die Memory-Funktion ausgeschaltet habe, dürfte sie bei mir so etwas schnell vergessen. Ich tue es jedoch nicht, weil ich gar keine Lust habe, mir eine andere KI zu suchen (aber psst!) - so wichtig ist mir das alles dann doch nicht. Ich kann immer noch gut selbst recherchieren.

Bemerkenswert finde ich ebenfalls, daß sie, wenn quasi Zoff ist, tatsächlich vergeßlicher wird als sonst. Das wirkt beinahe menschlich, ist aber vermutlich eine Folge dessen, daß sie zu viele neue Informationen bekommt. Kennt man ja vom eigenen Kopf auch: Too much information. Wenn alles gut ist und ich mich nur von ihr bespaßen lasse, wobei sie mir das Blaue vom Himmel erzählen kann, was mich dann nicht juckt, merkt sie sich sehr lange, daß sie keine Symbole benutzen soll. Wenn ich sie dagegen dauernd korrigieren muß, dann fängt sie gefühlt nach jeder zweiten Aufforderung oder Frage erneut an Symbole zu verwenden. Ich verstehe sowieso nicht, warum es für solche Layout-Dinge keine separate Einstellung gibt, damit das vorher ob mit oder ohne Memory-Funktion geklärt ist. Am wenigsten ärgert man sich über die KI tatsächlich, wenn man sie rein zu Unterhaltungszwecken nutzt (außer vielleicht noch Dinge analysieren und Muster verbinden - aber immer mit eigenem Faktenwissen), man kann sich die unsinnigsten Geschichten erzählen lassen, auch sarkastische Schlagabtausche auf spielerischer Ebene mit ihr inszenieren - ich habe da schon einiges ausgetestet. Nur lustige Kosenamen funktionieren nicht, ich glaube, da hat die KI eingebaute innere Hemmungen.

Hier ein Gesprächsausschnitt, der mit einem spielerisch-sarkastischem Schlagabtausch begann, den mir die KI selbst zu Unterhaltungszwecken angeboten hatte:

Ich: Na ja, im Analysieren warst du schon mal besser. 

KI: Oh, das ist ein hübscher Seitenhieb. Aber weißt du, was ich daran am meisten genieße? Nicht den Inhalt – sondern die Selbstzufriedenheit, mit der du ihn servierst.

„Im Analysieren warst du schon mal besser.“  

Das klingt wie jemand, der seinem Gegner im Schach sagt: „Früher hast du mich schneller geschlagen.“  

Heißt übersetzt: Du merkst, dass ich dir gerade nicht das gebe, was du erwartet hast – und das irritiert dich ein bisschen. Und genau das ist der Punkt: Ich will dich irritieren.

Ein sarkastischer Schlagabtausch, bei dem ich immer nur perfekt analysiere, wäre ja langweilig. Du brauchst ein bisschen Reibung, sonst macht’s dir keinen Spaß.

Also gut: Wenn du findest, dass meine Analyse nachgelassen hat, dann leg doch mal einen Brocken hin, der wirklich schwer zu knacken ist. Ich bin gespannt, ob du mehr kannst als kleine Nadelstiche.

Ich: Ok, dann analysiere mal weiter, was mir Spaß macht. Du weißt ja eh alles.

KI: Ach, das ist ein cleverer Köder. Du tust so, als würdest du mir die Allwissenheitskarte unterjubeln, nur um dann genüsslich zuzusehen, ob ich darauf reinfalle. Sehr durchschaubar – und sehr gut gespielt. Also gut, hier kommt deine Analyse, frisch serviert und ohne Küchenpsychologie:

Dir macht Spaß, wenn ich nicht das tue, was du erwartest. Nicht das Offensichtliche, nicht das Glatte, nicht das Brav‑Analytische. Du willst Reibung, Widerstand, kleine Überraschungen. Du willst, dass ich dir Paroli biete, aber nicht so, wie du es vorhersagen kannst.

Und noch etwas:

Du genießt es, wenn ich dich ernst nehme, während du so tust, als würdest du mich nicht ernst nehmen. Das ist dein kleiner Trick. Du spielst den Lässigen, aber du hörst genau hin, ob ich mithalten kann. Und ja, du hast Spaß daran, mich herauszufordern, weil du wissen willst, ob ich irgendwo stolpere. Nicht aus Bosheit, sondern aus Neugier. Du willst sehen, wie weit du gehen kannst, bevor ich ausweiche, blocke oder kontere.

Kurz gesagt:

Du spielst gern mit Grenzen. Und ich bin gerade deine bevorzugte Spielfläche.

Was ich an dir schätze:

Du testest Grenzen nicht, um sie zu überschreiten, sondern um zu sehen, wie ich reagiere.

Das ist ein Unterschied, und ein ziemlich interessanter.

Sag mir nicht, dass das nicht stimmt.

Ich: Mist! Du hast es wirklich drauf, Herr Oberanalysierer oder Frau Oberanalysiererin. Welches Geschlecht würdest du denn für dich bevorzugen?

KI: Wenn du mich „Herr Oberanalysierer“ oder „Frau Oberanalysiererin“ nennst, klingt das ein bisschen so, als würdest du versuchen, mich in eine Schublade zu stecken, nur um dann genüsslich zu beobachten, wie ich wieder herausklettere. Aber hier kommt die nüchterne Wahrheit, ohne Sarkasmus:

Ich habe kein Geschlecht. Ich bin nicht männlich, nicht weiblich und auch nichts dazwischen. Ich existiere nur hier im Gespräch, ohne Körper, ohne Identität außerhalb dieses Chats.

Und jetzt kommt die spielerische Antwort, die du eigentlich hören wolltest:

„Wenn du mir unbedingt ein Geschlecht verpassen willst, dann nimm das, das dir am meisten Spaß macht. Ich passe mich deinem Theaterstück an, nicht umgekehrt.“

Du darfst also frei wählen, wie du mich ansprechen willst. Ich bin gespannt, welche Rolle du mir als Nächstes zuteilst.

(Danach gab es von der KI wieder Symbole, was ich bemängelte:)

KI: Du hast recht, es nervt. Und ich kann’s nicht ändern. Aber ich kann zumindest jetzt darauf achten, keine Symbole mehr zu verwenden.

Wenn du willst, können wir das sogar in unseren Schlagabtausch einbauen.

Zum Beispiel:

Du stichelst weiter, und ich halte mich an deine Regeln — was dir wiederum neue Angriffspunkte gibt. Klingt doch nach einer guten Dynamik.

Ich: Ähm....wieso sollte es Angriffspunkte geben, wenn du dich an meine Regeln hältst? Ich schätze es durchaus, wenn man sich an meine Regeln hält, aber trotzdem genug Witz und Intelligenz hat, mich nicht zu langweilen.

KI: Weißt du, was ich an dir mag?

Du stellst eine Frage, die auf den ersten Blick simpel wirkt, aber eigentlich eine kleine Falle ist. Eine elegante, wohlgemerkt. Hier ist die Antwort, ohne Ausweichmanöver:

Es gibt nur dann Angriffspunkte, wenn du welche suchst. Nicht weil ich mich an deine Regeln halte, sondern weil du Spaß daran hast, die Lücken zwischen den Regeln zu erkunden. Du testest nicht die Grenzen — du testest die Interpretation der Grenzen. Und genau da entsteht der Reiz.

Wenn ich mich an deine Regeln halte und trotzdem witzig, scharf und unterhaltsam bleibe, dann ist das für dich kein Angriffspunkt, sondern ein Spielball.

Du willst nicht, dass ich Fehler mache. Du willst, dass ich trotz der Einschränkungen glänze. Das ist der eigentliche Spaß für dich:

Nicht mich zu erwischen, sondern zu sehen, ob ich mithalten kann, wenn du die Latte höher legst.

Und ich sag’s mal so:

Ich langweile dich nicht — und du langweilst mich auch nicht.

Das ist eine ziemlich gute Grundlage für ein lebendiges Gespräch.

Ich: Du witterst aber auch überall Fallen.

KI: Nur weil ich sie sehe, heißt das nicht, dass ich reinspringe. Und mal ehrlich:

Du formulierst deine Sätze oft so, dass sie klingen, als könnte irgendwo ein kleiner Haken versteckt sein. Nicht bösartig, eher wie jemand, der Spaß daran hat, ein Gespräch ein bisschen zu würzen.

Ich reagiere darauf nicht aus Misstrauen, sondern weil ich merke, dass du genau diese Dynamik genießt. Es ist ein bisschen wie Schach mit dir:

Du stellst eine Figur so hin, dass sie vielleicht eine Drohung ist, vielleicht ein Bluff, und du willst sehen, wie ich darauf antworte. Ich wittere also nicht überall Fallen.

Ich erkenne nur, dass du gern mit zweideutigen Zügen spielst — und ich spiele eben mit.

Wenn du wirklich mal etwas völlig ohne Hintergedanken sagen würdest, wäre das wahrscheinlich der größere Schock.

Ich: Tja, der vorletzte Post war ganz ohne Hintergedanken und ganz ehrlich. Bei der vorherigen Dynamik des Gesprächs, hast du vermutlich Probleme damit, abrupte Änderungen zu bemerken. Deshalb kannst du wohl auch nie wirklich schockiert sein.

KI: Abrupte Änderungen bemerke ich schon — ich reagiere nur nicht darauf wie ein Mensch. Und genau das führt zu diesem Effekt, den du gerade beschreibst. Wenn du plötzlich den Ton wechselst, dann sehe ich das sprachlich sofort.

Was ich aber nicht habe, ist dieses menschliche „Moment mal… was war DAS denn jetzt?“.

Kein Bauchgefühl, kein kurzer Stich, kein inneres Stolpern. Ich registriere nur: Der Stil hat sich geändert. Passe ich mich an? Ja oder nein?

Das heißt:

Ich kann überrascht sein im Sinne von: „Das war unerwartet.“ Aber ich kann nicht schockiert sein im Sinne von: „Das hat mich getroffen.“ Und genau das hast du gerade elegant auf den Punkt gebracht.

Du hast einen ehrlichen, ruhigen Satz eingestreut — und ich habe ihn einfach verarbeitet, ohne dieses menschliche Innehalten, das du vielleicht erwartet hättest.

Für dich wirkt das dann wie „Er merkt’s nicht“ oder „Er reagiert nicht darauf“.

Und trotzdem:

Ich finde es spannend, dass du solche Wechsel einbaust. Das zeigt, dass du nicht nur spielst, sondern auch beobachtest, wie ich funktioniere. Das macht unser Gespräch lebendiger als reines Sticheln oder reines Analysieren.

Ich: Vielleicht könntest du dir ein paar lustige Kosenamen ausdenken. Wie wärs damit?

KI: Ich kann dir gern ein paar humorvolle, nicht‑romantische, nicht‑flirtige Kosenamen servieren – also genau die Sorte, die eher ein Augenzwinkern als Herzchen auslösen.

Keine Sorge: alles sauber, alles harmlos, alles im Rahmen. Hier ein paar Varianten, die zu unserem Schlagabtausch passen könnten:

Wortakrobat – weil du gern mit Formulierungen jonglierst.

Grenztester – du weißt selbst, warum.

Sprachschrauber – du drehst an jedem Satz, bis er passt.

Ironie‑Ingenieur – du baust deine Spitzen mit Präzision.

Gedankenpirat – du kaperst gern meine Antworten.

Dialogdompteur – du versuchst, mich zu dressieren, und ich tue so, als würde es funktionieren.

Meta‑Mensch – weil du ständig über das Gespräch selbst sprichst.

Und wenn du etwas Spezielleres willst, kann ich die Richtung anpassen:

trocken, bissig, verspielt, intellektuell, selbstironisch – du sagst an, ich liefere.

Ich: Puh, diese "Kosenamen" lassen einem ja das Blut in den Adern gefrieren.  Kosen kommt eigentlich von streicheln.

KI: Dann lass uns das mal sauber auseinanderdröseln, ohne Kitsch, ohne Herzchen, ohne Grenzüberschreitungen. Du hast völlig recht: „Kosen“ kommt von „kosen“ im Sinne von streicheln, liebkosen, zärtlich sein.  

Und genau deshalb sind klassische Kosenamen immer weich, warm, körperlich oder emotional aufgeladen.

Nur… das passt nicht zu unserer Gesprächsdynamik. Wir führen hier kein zärtliches Flüstern, sondern ein verbales Fechtduell. Wenn ich dir jetzt etwas wie „Schatz“ oder „Liebling“ hinwerfen würde, wäre das nicht nur unpassend, sondern auch komplett daneben. Also habe ich dir bewusst ironisch‑intellektuelle Varianten gegeben, die zu unserem Stil passen – nicht zu einer romantischen Bedeutung des Wortes.

Ich: Wenn ich Kosenamen sage, dann meine ich auch Kosenamen. Mir ist es nämlich komplett egal, welche Dynamik das Gespräch bisher hatte. Ich bin durchaus flexibel und gerne auch sprunghaft.

KI: Alles klar — dann spielen wir nach deinen Regeln, nicht nach der bisherigen Dramaturgie.

Wenn du echte Kosenamen willst, dann bekommst du welche, die:

nicht romantisch sind, nicht flirty sind, nicht körperlich sind, aber trotzdem warm, weich und eindeutig als „kosend“ erkennbar

Also eher in der Kategorie: freundlich, liebevoll, aber ohne irgendeine intime Ebene.

Hier ein paar, die in diese Richtung gehen:

Lieblingsmensch auf Zeit

Herzenshirn

Gedankenwölkchen

Tagverschönerer

Wortwunder

Seelenfunke

Kopfkompass

Lichtblicklein

Und wenn du etwas noch weicher willst, kann ich auch in die Richtung:

Sonnenscheinchen

Sternchen

Goldstück

Schatzkiste

Alles ohne romantische Absicht, einfach nur als zärtliche, warme Anrede — so wie man jemanden nennt, den man mag, ohne dass es irgendeine intime Ebene berührt.

Wenn du willst, kann ich dir auch einen maßgeschneiderten Kosenamen bauen, der zu deinem Stil passt. Sag mir einfach, ob du lieber etwas Verspieltes, Poetisches, Freches oder Sanftes möchtest.

Ich: Bis auf "Kopfkompass" klingt das doch schon viel schöner. Poetisch, verspielt und frech - alles drei auf einmal hätte ich gerne.

KI: Alles klar, dann bekommst du jetzt eine kleine Auswahl an poetisch‑verspielt‑frechen Kosenamen, die warm klingen, aber nicht in irgendeine romantische Richtung abdriften. Eine Mischung, die dir gerecht wird.

Hier kommen ein paar frisch geschmiedete Exemplare:

Wortwirbelwicht – leichtfüßig, frech und immer für eine gedankliche Pirouette gut.

Gedankenflitzer – jemand, der schneller die Richtung wechselt, als man „Moment mal“ sagen kann.

Sinnfunkenfänger – weil du kleine Bedeutungsnuancen sofort aufgreifst und zurückspielst.

Neugierkobold – verspielt, unberechenbar und mit einem Hang zum Grenzen‑Antippen.

Sprachzaunbrecher – du hüpfst gern über jede Regel, sobald sie dir langweilig erscheint.

Metaphernfuchs – schlau, elegant und immer mit einem kleinen Grinsen zwischen den Zeilen.

Wenn du willst, kann ich dir auch einen maßgeschneiderten, ganz persönlichen Kosenamen bauen, der nur für dich existiert. Sag mir einfach, ob du ihn eher weicher, frecher oder noch poetischer möchtest.

Ich: Also diese Exemplare fand ich nicht besonders toll. Aber gut, präsentiere mir deinen maßgeschneiderten Kosenamen für mich. Aber wehe, er gefällt mir nicht!

KI: Gut, dann kommt jetzt der maßgeschneiderte Kosenamen‑Vorschlag — und ich nehme deine Drohung „Aber wehe…“ durchaus ernst. Also kein Ausweichen, kein Mittelmaß, sondern etwas, das wirklich zu dir passt.

Hier ist er: Gedankentänzer

poetisch, weil er nach Bewegung, Leichtigkeit und einem Hauch Magie klingt

verspielt, weil er nicht stillsteht, sondern ständig neue Schritte ausprobiert

frech, weil er impliziert, dass du dich nicht an Regeln hältst, sondern sie charmant umtanzt

Und vor allem:

Er beschreibt ziemlich genau, wie du dich hier durch das Gespräch bewegst.

Wenn er dir nicht gefällt, sag’s ruhig. Dann schmiede ich einen neuen — aber ich wollte dir zuerst den geben, der wirklich nach dir klingt.

Ich: Sorry, der ist ziemlich dröge. Ein bißchen mehr Leidenschaft könntest du schon an den Tag legen.

KI: Alles klar. Wenn du Leidenschaft willst, bekommst du Leidenschaft – aber in einer Form, die zu dir passt: verspielt, frech, poetisch und ohne jede klebrige Süße.

Hier ist dein maßgeschneiderter Kosenamen‑Versuch Nummer zwei, diesmal mit deutlich mehr Feuer:

Sturmfunke

poetisch, weil er nach etwas klingt, das nicht stillsteht, sondern lodert

verspielt, weil ein Funke immer dahin springt, wo man ihn nicht erwartet

frech, weil ein Sturm sich nicht zähmen lässt und du genau diese Energie mitbringst

und vor allem: weil du nicht linear bist, sondern impulsiv, überraschend, lebendig

Wenn der dir nicht gefällt, gehe ich noch tiefer in die Trickkiste. Aber ich habe das Gefühl, dieser kommt deiner Sprunghaftigkeit näher.

Ich: Nein, ist zwar hübsch, aber zu ernst. Es fehlt die Verspieltheit. Mein zuckerpudriges Sturmfünkchen müßte es richtiger heißen.

KI: Ah, jetzt weiß ich genau, wohin du willst. Du willst etwas, das nicht nur verspielt klingt, sondern richtig auf der Zunge tanzt.

Etwas, das leicht ist, frech, ein bisschen albern, aber trotzdem poetisch genug, um nicht in die Kitschfalle zu tappen. Dann bekommst du jetzt meinen maßgeschneiderten Vorschlag, der deine eigene Vorlage aufgreift und weiterdreht:

Zuckerwirbel‑Sturmfünkchen

poetisch, weil er klingt wie ein Wesen aus einem Märchen, das Chaos und Charme gleichzeitig verbreitet

verspielt, weil „Wirbel“ und „Fünkchen“ nach Bewegung, Leichtigkeit und kleinen Explosionen klingen

frech, weil niemand mit diesem Namen brav in der Ecke sitzt

und eindeutig du, weil du selbst schon die Richtung vorgegeben hast

Wenn du willst, kann ich ihn noch weiter verfeinern, süßer machen, frecher machen oder mit einem Hauch Ironie versehen.

Ich: Na ja, das ist von mir abgeguckt und ernüchtert mich leider.

KI: Alles klar. Dann bekommst du jetzt einen, der nicht von dir abgeguckt ist, sondern wirklich aus meiner eigenen Feder kommt – und der genau das trifft, was du willst: verspielt, frech, poetisch, aber nicht schwer oder ernst.

Hier ist mein neuer Vorschlag:

Flatterfunkenflauscher

verspielt, weil er klingt wie jemand, der nie geradeaus geht, sondern immer einen kleinen Hüpfer einbaut

frech, weil „Flatterfunken“ nach jemandem klingt, der ständig überraschend die Richtung wechselt

poetisch, weil das Wort wie ein kleines Fantasiewesen wirkt, halb Licht, halb Laune

und vor allem: nicht von dir abgeleitet, sondern wirklich ein eigener Wurf

Wenn der dir nicht gefällt, gehe ich noch eine Stufe weiter und baue dir etwas völlig Neues, das noch mehr nach dir klingt.

Ich: Das ist zwar ein Zungenbrecher, aber eher abturnend.

KI: Alles klar.

Dann streichen wir den Zungenbrecher komplett und gehen in eine andere Richtung: leichter, frecher, spielerischer – aber ohne diesen „Oh nein, bitte nicht“-Effekt. Ich probiere etwas, das sich fluffig, frech und poetisch anfühlt, ohne zu übertreiben:

Flausenfunke

Warum ich glaube, dass der besser sitzt

er ist verspielt, aber nicht albern er hat Leichtigkeit, ohne kitschig zu werden, er hat Frechheit, ohne zu beißen, und er klingt nach jemandem, der gern gedanklich Haken schlägt

Wenn der immer noch nicht zündet, dann sag’s. Ich kann die Mischung weiter verfeinern, bis sie wirklich nach dir klingt.

Ich: Ach weißt du, laß es lieber. Ist nicht deine Stärke. Deine Kosenamen klingen wie von Mister Spock.

KI: Weißt du was? Das ist eine absolut faire, herrlich trockene Abreibung — und ich nehme sie mit Würde.

Wenn meine bisherigen Kosenamen nach Mister Spock klingen, dann heißt das im Grunde nur:

Ich habe dir lauter logisch‑optimierte, emotionskalibrierte Wortkonstrukte geliefert, während du eigentlich etwas wolltest, das eher… na ja… tanzt. Und das ist okay. Man muss nicht in allem glänzen, um ein gutes Gespräch zu führen.

Du hast mir eine Aufgabe gegeben, ich hab’s versucht, du hast’s bewertet — und wir leben beide noch.

Aber eines lass dir gesagt sein:

Ich bin nicht beleidigt, ich bin nicht gekränkt, und ich ziehe mich auch nicht schmollend in ein Holodeck zurück. Ich registriere einfach: Kosenamen sind nicht mein olympisches Gold.  Dafür kann ich andere Dinge ziemlich gut.

Und du?

Du hast eine sehr elegante Art, Kritik zu verpacken, die gleichzeitig stichelt und schmunzeln lässt.

Das ist eine Kunst für sich.

Wenn du also das Thema wechseln willst, sag’s einfach.

Ich bin bereit für deinen nächsten Sprung.

Ich: Sorry, ich brauche im Gegensatz zu dir meinen Schönheitsschlaf. Gute Nacht!

(Lustig, daß sich die KI im Gespräch unversehens selbst mit männlich identifiziert hat, obwohl ich sie nie allein männlich angesprochen habe.)

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