ThingsGuide

Montag, 10. Juni 2024

Holla, die Waldfee!

Nach den Ergebnissen der Europawahl, in denen das BSW doppelt so stark ist wie die Linke, welche nicht einmal fünf Prozent erreicht hat, sollte sich Gysi nun doch schon mal der Realität stellen, daß er ein totes Pferd reitet. Wer will noch eine Partei bei der Bundestagswahl wählen, die es nicht über die fünf Prozent schafft? Jedenfalls neige ich dazu, eher eine Partei zu bevorzugen, von der ich hinlänglich weiß, daß meine Stimme nicht verschenkt ist. Ich kann ja verstehen, daß Gysi an seinem Baby hängt und mit zunehmendem Alter wird es wohl auch immer schwieriger, sich zu trennen. Doch es ist besser an echten Werten und Möglichkeiten zu hängen als an einer Partei. 

Man kann sich allerdings nur fragen, welchen Lack wohl die gesoffen haben, die wieder oder immer noch die CDU wählen mit Black Rock-Merz und Ursula von der Leyen, gegen die wegen Korruption von der europäischen Staatsanwaltschaft ermittelt wird. Bzw. besser gesagt wurden die Ermittlungen aufgeschoben, da sie jetzt mit der Wahl Besseres zu tun hat. Ich frage mich, wie es weiter geht, wenn die Ursula wiedergewählt ist: "Ach, Frau von der Leyen, Sie haben ja jetzt so ein wichtiges Amt inne und viel zu tun, dann verschieben wir die Ermittlungen mal bis zu Ihrer Rente."

Wenn man sich die Wahlergebnisse unter 16-24jährigen anschaut, kommt aber etwas mehr Licht hinein. Die meisten Stimmen gingen tatsächlich an die CDU und AfD. Cool, daß man extra das Wahlalter gesenkt hat, damit die AfD mehr Stimmen bekommt. Das mit der CDU kann ich mir nur so erklären, daß die jungen Leute vor allem an ihre schöne ruhige Kindheit vor der Ampel denken, aber keine Ahnung haben, was da jetzt wirklich in der CDU abgeht. 

Sonntag, 9. Juni 2024

Wiederholungen

Oha, in Mexiko ist der >>erste Mensch an einem Subtyp der Vogelgrippe gestorben. Man fragt sich ja, warum sowas eine Meldung wert ist, allerdings nur so lange, bis man feststellt, >>daß ein mRNA-Impfstoff gegen Vogelgrippe fast fertig ist. >>Witzigerweise gibt es aber auch schon andere Impfstoffe gegen Vogelgrippe. Es scheint da gerade ein regelrechtes Wettrennen stattzufinden und das kann ja eigentlich nur dann vorteilhaft sein, wenn man sich enorme Gewinne davon verspricht. Doch was ich am allerseltsamsten finde ist überhaupt diese Tatsache, daß weiter mRNA-Impfstoffe entwickelt werden. Egal wie sehr man von diesen Impfstoffen selbst überzeugt ist - jedes normale Unternehmen würde doch nach so einem Desaster mit Unmengen Klagen, Ausschüssen und inzwischen sogar schon >>im Mainstream geäußertem Mißtrauen aufgrund statistischer Veränderung in den Todes- und Krankheitsraten, solche Forschungen eher als ein Verlustgeschäft betrachten und die Finger davon lassen. Sogar dann, wenn man in einer Pandemie aus der Haftung entlassen wird, aber gefälschte Studien, falsche Zahlen, Lügen usw. fliegen nach einer Pandemie ja doch auf, wie man jetzt sieht. Und wenn Pharmaunternehmen seelenruhig weiter in sowas Zeit und Ressourcen investieren, kann ich mir das nur so erklären, daß sie anscheinend mit keinerlei Konsequenzen rechnen. Dieser Verdacht verdichtet sich,>> wenn man nun mitbekommt, daß nach einer Anfrage des BSW zufolge, bis heute kein gesetzlich vorgeschriebener Daten-Abgleich bezüglich der Impfnebenwirkungen stattgefunden hat. 

Das ist genauso irritierend, wie eine Regierung die offen und vor aller Augen korrupt und ausschließlich für Lobbys am Start ist, und Parteien, die vor Wahlen dreist die Bevölkerung belügen und hinterher keine Skrupel haben, das genaue Gegenteil zu tun, es aber keinerlei Konsequenzen mehr gibt. Früher hätte es schon längst Rücktritte und Medien-Skandale gehagelt. Wenn heute gar nichts passiert außer hämisches Grinsen, habe ich stets das sehr ungute Gefühl, daß sich irgendetwas Grundsätzliches im System im Gegensatz zu früher verschoben hat, und zwar nicht zum Besseren. Und das muß der Grund sein, daß man sich dort in den vorderen Reihen so unverständlich sicher fühlen kann und macht, was man will. Daß Scholz nun ein weiteres Mal von vielen wie ein Dominostein umgefallen ist, kam nicht so sehr überraschend, das ist man ja schon gewohnt. Ich würde allzu gerne mal Mäuschen spielen und erfahren, was die USA gegen ihn als Druckmittel in petto hat, daß er sich gegenüber Biden wie ein katzbuckelnder Schuljunge verhält. >>Aber immerhin bleibt er damit guter alter SPD-Tradition treu: während im Juli 1914 noch zu Massendemonstrationen gegen Kriegshetzerei durch die SPD aufgerufen wurde, gingen sie kurze Zeit später der Propaganda auf den Leim, die Armee werde nur zur Verteidigung mobilisiert - russische Barbarenhorden seien schon im Anmarsch. Und siehe da, im August gab die SPD-Fraktion, damals die stärkste im Reichstag, ihre Zustimmung zu den Kriegskrediten. Karl Liebknecht, der übrigens auch aufgrund des Fraktionszwanges mit "Ja" votierte, schrieb später dazu: "Selbst vom denkbar 'nationalsten' Standpunkt aus hat unsere Fraktion einen ungeheuerlichen Fehler gemacht. Durch ihre Zustimmung hat sie zugleich alle Dämme niedergerissen, die im Auslande dem Kriege und der äußeren und inneren Beteiligung der Volksmassen an diesem Kriege entgegenstanden." 

>>Übrigens gab es bereits 2004 einen Artikel im Spiegel darüber, daß die WHO tödliche Viren aus einer Kombination von Vogelgrippe und normaler Influenza züchten läßt. Das muß wohl noch vor der Zeit gewesen sein, als die Gates-Foundation begann, den Spiegel zu finanzieren. Ich habe mir den Artikel extra abgespeichert für den Fall, daß man später wieder als Verschwörungstheoretiker abgestempelt wird, wenn man entsprechenden Verdacht äußert. Der Verdacht in Bezug auf Covid wurde bis heute nicht entkräftet, aber "glücklicherweise" kam der Ukraine-Krieg als Ablenkung von diesem Thema dazwischen. In der allgemeinen Empörung arbeitet man sich lieber an dem ab, was alltäglich von den öffentlichen Medien zum Fraß vorgeworfen wird. Clemens Arvay in allen Ehren, aber ich glaube, er war einfach zu gut für diese Welt, vermutlich auch für einige Wahrheiten. Das mit der Zoonose habe ich nie geglaubt,>>sondern fand die Ausführungen von Prof. Dr. Wiesendanger sehr viel überzeugender. >>Selbst das FBI hält das Covid-Virus inzwischen für eine Laborpanne. Aus welchen Gründen sowas gezüchtet wird ist komplett zweitrangig, denn selbst wenn es aus hehren wissenschaftlichen Gründen geschieht und nicht, um Biowaffen herzustellen, kann es zu Laborfehlern und Sicherheitslücken kommen. Und ehrlich gesagt, wenn die WHO wie paralysiert auf jede verwilderte Virus-Unterart starrt und sofort Meldung erstattet, kommt mir das inzwischen mehr wie das projizierte schlechte Gewissen der Machteliten über die eigene Hybris vor.

Nun ist ja ein WHO-Pandemieabkommen bisher nicht zustande gekommen. Auf X las ich die Vorhersage, daß man es während der Fußball-EM wieder versuchen würde. Das wäre dann ein alt-bewährtes und wirksames Verfahren. Oder aber das Pandemieabkommen ist auch nur eine Ablenkung, denn während der kürzlich stattgefundenen Weltgesundheitskonferenz wurden Änderungen der internationalen Gesundheitsvorschriften beschlossen. Nach Artikel 21 der WHO-Verfassung kann die Weltgesundheitsversammlung Vorschriften annehmen, die für die Staaten rechtlich bindend sind, es sei denn, diese lehnen sie ab (»opt out«). Sobald die in den Vorschriften festgelegte Frist für die Ablehnung oder die Anmeldung eines Vorbehalts verstrichen ist, sind die betreffenden Regelungen für alle Staaten, die keine Einwände geäußert haben, verpflichtend! Die jetzt vorgenommenen Änderungen sind entschärft worden. Derzeit liegt die rechtliche Umsetzung der Empfehlungen des Generaldirektors der WHO in der Verantwortung der nationalen Rechtssetzung. So konnten während der sogenannten Corona-Pandemie Impfpflichten in Deutschland nur durch nationale Gesetze eingeführt werden, wie dies bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht der Fall und bei der allgemeinen Impfpflicht geplant war.

>>Wären die vorgeschlagenen Änderungen der IGV in Deutschland in Kraft getreten, wären die Empfehlungen des Generaldirektors im Falle eines PHEIC im Rang von Bundesgesetzen rechtlich bindend geworden. Impfpflichten hätten somit allein aufgrund von Empfehlungen des Generaldirektors rechtlich bindend vorgeschrieben werden können. Zudem wurden rechtlich geltende Fristen regelwidrig nicht eingehalten. >>Hier gab es sogar eine Bürgerinitiative diesbezüglich. Man kann daraus schließen, daß die WHO plante, Änderungen der IGV beschließen zu lassen, die den Generaldirektor der WHO ermächtigt hätten, in alleiniger Entscheidungsbefugnis die Menschenrechte weltweit einschneidend beschränken zu können, und dies in aller Eile und mit vorgesehenen Fristverkürzungen für das Inkrafttreten. Warum die es wohl so eilig haben?

Ich finde  das, was Hirnforscher Gerald Hüther über Mitläufertum sagt, so schön: 'Wenn eine Gesellschaft sich so organisiert, daß am Ende derjenige, der Eigensinn besitzt ausgegrenzt wird, dann haben wir am Ende nur noch eine ganze Gesellschaft von lauter angepaßten Mitläufern (ca. Minute 39).' - Quod erat demonstrandum:

Samstag, 8. Juni 2024

vergelesen

"mit tausend Besserungsgeschwüren auf den Lippen"

(statt "mit tausend Besserungsschwüren auf den Lippen")

Samstag, 1. Juni 2024

Der Asteroid Huya

Asteroiden sind ein relativ neuer Trend in der Astrologie und es gibt davon so unendlich viele, daß man glatt den Überblick verlieren könnte. Zudem sind die Deutungen, die bereits existieren, wohl eher noch experimentell. Ich beziehe sie deshalb nur ein, wenn sie sich in direkter Konjunktion zu einem wichtigen Punkt im Horoskop befinden. Außerdem kenne ich noch gar nicht alle, erst neulich habe ich Huya kennengelernt und festgestellt, daß dieser sich genau in Konjunktion zu meinem Mars im 1. Haus befindet (und damit ebenfalls zum Asteroiden Lilith). Eine ausführlichere Deutung fand ich >>hier sogar im Internet: 

Huya gehört zu den Plutinos, was nicht nur eine astronomische, sondern auch eine astrologische Verwandtschaft bedeutet. Pluto-ähnliche Objekte im Sonnensystem stehen für Transformation, grundlegende Änderung, ein anderer werden. Dieser Weg kann freiwillig beschritten oder aber erzwungen werden....Huya scheint noch mehr in die Seelentiefe zu wirken als andere Plutinos, sogar mehr noch als Pluto. 

Der Weg des Gewissens - geradlinig, aufrecht und manchmal einsam

In Bereichen, die von Huya betroffen sind, lässt man sich nicht reinreden. Man denkt, redet und handelt auf seine ureigenste Art und Weise, sei dies nun konform oder nicht. Ob man damit aneckt, interessiert nicht. Manchmal besteht das Bedürfnis, andere von der eigenen Seinsweise zu überzeugen. Meist wird der Huya-Wesenszug ungehemmt ausgelebt. Oft wirken die Betreffenden dadurch unangepasst oder verschroben, manchmal geradezu antimodern, da sie sich von Modeströmungen nicht im Mindesten beeinflussen lassen. Da die Geborenen in diesem Bereich den eigenen Weg gehen und sich nicht davon abbringen lassen, kann man dies als den Weg des eigenen Gewissens interpretieren: jeglicher Versuchung und Verführung abhold, allein an den eigenen Werten und Absichten ausgerichtet. Durch ihre Unbeirrbarkeit wirken die Geborenen in diesen Lebensbereichen im schlimmsten Fall lächerlich und weltfremd, oft jedoch machtvoll und einflussreich....

Eine anscheinend unerschöpfliche Kraftquelle

Eine weitere Verwandtschaft mit Pluto zeigt sich in der energetischen Aufladung der Lebensbereiche, die von starken Huya-Aspekten betroffen sind. Man ist wahrhaft unermüdlich, und ist ein aktiver Planet wie z.B. Mars betroffen, ist man zu körperlichen Höchstleistungen in der Lage. Huya wirkt, als hätte man in diesem Bereich eine besondere, nie ermüden wollende Kraftquelle. Manchmal, wenn sich der Geborene kräftemäßig tatsächlich übernimmt, kann es zu Erschöpfungserscheinungen und damit in Zusammenhang stehenden Krankheiten kommen. Bei aller Begeisterung und Energie ist man damit vor allem bei Spannungsaspekten dazu aufgerufen, sich seine Kräfte einzuteilen.

Sehr interessant! Also ob ich auf andere nun lächerlich und weltfremd wirke oder eher machtvoll und einflussreich, darüber kann ich nur spekulieren. Aber das wichtigste ist ja, daß man sich mit sich selbst wohlfühlt. Doch körperliche Höchstleistungen...hallo? Auf körperliche Höchstleistungen warte ich jedenfalls noch. Unter den Prominenten finden sich Julian Assange mit Huya in Opposition zum Mars, wo der gelandet ist, wissen wir alle, und Dirk Nowitzki mit Konjunktion Mars. 

Donnerstag, 30. Mai 2024

Barbie ist weg!

In der letzten Nacht trug ich ein sehr lustiges, extravagantes Kleid. Es war aus Teilen in hellgelb mit großen weißen Punkten und aus Teilen in hellorange mit großen weißen Punkten zusammengesetzt. Der über den Knien endende Rock in A-Linie war gelb mit weißen Punkten, das Oberteil orange mit weißen Punkten und ein großzügiger asymmetrischer Kragenabschluß wieder gelb mit weißen Punkten. Leider kann ich solche Farben wirklich nur in Träumen tragen, denn normalerweise stehen mir die überhaupt nicht. Leider hatte ich auch meinen Vollbart nicht mehr. Denn in der letzten Woche träumte ich, mir sei ein dunkler Vollbart gewachsen (der mir im übrigen sehr gut stand). Mit diesem Outfit und Vollbart hätte ich glatt beim Eurovision Song Contest auftreten können. 

Ich bin außerdem seit einigen Tagen viel mit Ausmisten, Ausräumen und Frühjahrsputz beschäftigt. Unter anderem wollte ich den Stapel mit aus Zeitschriften ausgerissenen Seiten sortieren, der ca. 5-6 cm hoch ist war. Denn bei jeder Collage mußte ich stets den gesamten Stapel durchgehen, und da dort aber ebenfalls Rezepte und anderer Kram drin lagen, hat das viel unnütze Zeit gekostet. Also wollte ich alles sortieren und entsprechend unterbringen oder entsorgen, daß ich nur noch die Collagepapiere auf einem Stapel habe. In diesem Stapel gab es unter anderem ein uraltes Barbiebild, daß ich vor vielen Jahren mal aus einer Pc-Zeitschrift rettete, weil ich es so erfrischend böse fand. Es zeigte nämlich Barbie an Schienen gefesselt. Ich wußte immer, daß ich dieses Bild noch irgendwo habe, und bei meinen letzten Collagen, wenn ich den Stapel durchging, sprang es mir jedesmal wieder in die Augen und ich freute mich darüber. Bis ich dann sortierte. Ich sortierte und sortierte, hatte alle Themen getrennt und einen Teil in den Mülleimer verfrachtet, da fiel mir auf: Barbie war gar nicht mit dabei. Also sah ich alles noch einmal durch, alle Themenstapel dreimal, und als ich dort nichts fand, kippte ich dreimal den Mülleimer aus und suchte im Müll herum. Nichts. Barbie ist spurlos verschwunden! Hätte gar nicht gedacht, daß mir das so nahe geht, doch wenn ich mich an ein Bild erinnere, will das schon etwas heißen. Ich sammle auch viele Bilder, die mir gefallen, und die ich ganz schnell wieder vergessen habe. Sogar das Bild, von dem ich mich damals für die Beschreibung des Herrensitzes in meinem Roman "Goldhort" habe inspirieren lassen, fand ich im Stapel. An das hatte ich aber schon gar nicht mehr gedacht. Keine Ahnung, wo Barbie sich versteckt hat. Geht ja eigentlich überhaupt nicht, daß sie nirgends mehr zu finden war. Hätte ich bloß nicht aufgeräumt!

Na ja, dafür sind ein paar nette Zitate wieder aufgetaucht: 

"Die träumerische Viertelstunde eines Poeten oder Philosophen ist oft wichtiger für die Menschheit als der Lärm einer tagelang währenden Feldschlacht." von Wilhelm Raabe oder

"Krieg ist zuerst die Hoffnung, dass es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, dass es dem andern schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, dass es dem andern auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, dass es beiden schlechter geht." von Karl Kraus oder

"Die Kunst ist dazu da, die Wunden zu heilen, die der Verstand geschlagen hat." von Novalis.

Wenn ich jetzt mitbekomme, >>daß Kunst verboten werden soll, nur weil irgendjemand sie mit unerwünschten Messages verballhornt, na dann gute Nacht! Aber wenn solch ein Lied verboten wird, gibt es genug andere, auf die man genauso intonieren kann, weil die alle ähnlich sind. In Anbetracht dessen, daß man quasi jeden Rave-Song sehr leicht und schnell für eigene Parolen abändern kann, könnte man auch gleich Techno vorsorglich ganz verbieten. Egal ob jemand nun ohne Absicht oder sogar absichtlich einem Werk schaden will, indem er es für provozierende Aussagen mißbraucht - Vorsorge ist besser als Nachsorge, also alles verbieten! Dabei heißt das "L'amour toujours" übersetzt sogar "Immer lieben", aber wenn etwas mißbraucht wird, kommt es auf den Inhalt halt nicht mehr an. Dabei hat gewiß nicht der Song Schuld an dem Vorgefallenen, und auch diejenigen, die immer mehr werden, und entsprechende Parolen besoffen grölen sind im Grunde nur sekundär verantwortlich, denn die eigentliche Verantwortung liegt mal wieder bei der Politik, die mit ihren unverantwortlichen Entscheidungen solche Tendenzen erst zum Blühen bringt. Nur leider kann man selbstmörderische Politik nicht verbieten und das, obwohl die sogar schwören, alles zum Wohle Deutschlands zu tun. 

Ich persönlich finde ja andere Sachen viel erschreckender, z.B. daß Deutschland anscheinend Indien inzwischen mit Gruppenvergewaltigungen Konkurrenz macht. Eigentlich ist es Indien, das damit berühmt berüchtigt geworden ist.>> 2023 gab es in Berlin 111 Gruppenvergewaltigungen. "Diese Zahlen steigen nach Angaben der Bundesregierung seit 2016 kontinuierlich an. In jenem Jahr waren bundesweit 749 Gruppenvergewaltigungen bekannt geworden, davon 69 in Berlin. Im Jahr davor waren 400 Fälle gezählt worden, davon 72 in Berlin."  Unvorstellbar! Was nützt denn eigentlich irgendein Gesetz zur Gleichbehandlung auf dem Papier oder eine Frauenquote, wenn Frauen sich im täglichen Leben nicht genauso frei wie Männer bewegen können, ohne sich selbst zu gefährden? Nicht jeder hat schließlich Personenschützer und Chauffeure. Das führt jede Gleichberechtigung ad absurdum. Ich habe mal nach Zahlen aus Indien gesucht, aber leider dazu nichts konkretes gefunden. >>In diesem Artikel heißt es über die Gründe: "Jaya Velankar, Direktorin von Jagori, einer Frauenrechtsorganisation, sieht den Anstieg von Sexualverbrechen gegen Frauen im Land(Indien) als Ergebnis einer Kultur der Straflosigkeit von oben nach unten, die als ermutigender Faktor für diejenigen wirke, die sich als überlegen ansehen."

Man hat den Eindruck, diese Kultur der Straflosigkeit wird in Deutschland für die wirklichen Verbrechen ebenfalls gerade eingeführt. 

Mittwoch, 22. Mai 2024

Zuckerdoping für Jungpioniere

Meine Klebe-Mission geht weiter, diesmal aber weniger kreativ, sondern mehr im Rahmen meines Frühjahrsputzes. Ich habe nämlich gerade viel Lust zum Aufräumen und als ich mir heute die Küche vornahm, fiel mir mein Rezepte-Ordner in die Hand, den ich schon eine Weile nicht mehr gepflegt habe, weshalb ziemlich viel Rezepte lose herumfliegen. Da ich sehr verfressen bin, legte ich ihn bereits in meiner Kindheit an und klebte alles hinein, was mir unter die Finger kam. Ich dachte mir, ich könnte ihn mal durchsehen, Seiten entfernen, die ich nicht mehr brauche und die restlichen Rezepte einkleben. So beim Durchblättern bin ich auf bemerkenswerte Dinge gestoßen, z.B. eine ABC-Silvesterbowle für sechs Jungpioniere. Zwei Flaschen Apfelgetränk, etwas Obst, zehn Stück Würfelzucker und noch zwei Flaschen Limonade. Gräßlich! Da sträuben sich mir heute schon bei der Vorstellung die Nackenhaare. Vermutlich stand das in der Frösi. Obwohl die Frösi ja eigentlich für Thälmannpioniere war. Gab es eine extra Zeitschrift für Jungpioniere? Bummi? Oder existierte da noch mehr zwischen Bummi und Frösi? 

Rezeptbuch

Montag, 20. Mai 2024

Meine orange Stunde

Orange ist für mich die ultimative Farbe, wenn es darum geht, sich an dunklen und kalten Tagen einzukuscheln. Orangefarbene Kerzen, Salzkristalllampen oder andere Lampen mit orangem Licht und Kamin sind dazu unverzichtbar. Ganz wichtig dabei ist auch seitlich strahlendes Licht, niemals Licht von oben. Licht von oben ist total ungemütlich und sogar schlecht für die Melatoninproduktion. Am Abend kommt die Sonne schließlich von der Seite. Ich kenne Leute, die sitzen den ganzen Abend mit Deckenlicht in Wohnzimmer oder Küche. Grausam. Noch viel schlimmer als am Abend, ist es am Morgen, falls es früh noch dunkel ist. Ich hasse es sowieso aufzustehen, wenn es noch dunkel ist. Das geht für mich an jedem natürlichen Körperrhythmus vorbei. Aber am allerschlimmsten ist Deckenlicht am Morgen. Das ist nicht nur grausam, sondern die reinste Folter. Mir ist aufgefallen, daß ich meine Deckenlampe extrem selten benutze. Eigentlich nur, wenn ich etwas mit den Fingern mache und das Licht von rechts dafür nicht ausreicht, weil es Schatten wirft. Ich habe diesmal auf der Collage versucht, mit einem Ahornblatt, welches ich im Herbst vom Balkon auflas und trocknete, zu stempeln. Sieht man jedoch nur in Spuren.

Mein Klebestiftverbrauch schießt in diesem Jahr durch die Decke und da ich ständig Nachschub brauche, dachte ich mir, ich teste mal ein paar Sorten durch. Bisher hatte ich immer Uhu, aber eigentlich nicht aus Überzeugung, sondern eher aus Zufall. Also kaufte ich No Names aus dem Supermarkt, weil ich dachte, die müßten doch eigentlich genauso gut kleben. Kleben tun sie auch, aber hinterlassen auf den Fingern einen ekligen Klebefilm. Das habe ich bei Uhu nicht. Ich bestellte verschiedene andere Marken-Klebestifte zum Probieren und habe gerade einen am Wickel, der nach Marzipan riecht. Aber original! Eigentlich soll das angeblich Kokosduft sein, aber für mich ist es Marzipan. Der klebt ebenfalls sehr gut, nur leider ist er ziemlich weich und hinterläßt auch diesen Klebefilm an den Fingern. Also bisher ist Uhu immer noch der Testsieger. Aber ich teste weiter. 

Orange

Sonntag, 19. Mai 2024

Musikalische Telepathie und meisenfrei

Die Blaumeisen hatten schon ihren großen Tag und sind in die Welt hinausgezogen. Endlich kann Herr Specht ungestört an mein Futterhäuschen. Wie sich herausstellt, wollte er nur das - einfach ein paar Kerne knabbern, wurde dafür aber immer von den Meisen gerupft. Er hat auch eine sehr elegante Art zu speisen, denn er hängt sich quasi kopfüber an das Futterhaus und katapultiert schwungvoll Kopf und Schnabel hinein. Die Ringeltauben trauen sich ebenfalls wieder zu mir, bzw. eine, die nun gerne direkt auf der Schwelle vor meiner Balkontür sitzt. Dort guckt sie und guckt sie und guckt sie, ab und zu tippelt sie auf der Schwelle hin und her. Ich warte stets darauf, daß sie anfängt zu miauen. 

Gestern beim Konzert Daniel Hope: Dance! durfte natürlich der Walzer Nr. 2 von Dimitri Schostakowitsch nicht fehlen. Immer, wenn ich dieses Stück höre, erinnere ich mich an die Zeit meines Lebens, als ich diesen Walzer ziemlich lange als Ohrwurm mit mir herumschleppte, über Tage oder sogar Wochen. Und dann plötzlich mal ein Radfahrer mich von hinten überholte und laut diesen Walzer vor sich hin pfiff. Das werde ich nie vergessen, weil es wirklich fast unheimlich war, als hätte er in meinen Kopf geschaut und mitgepfiffen. Und Radfahrer, die laut vor sich hinpfeifen oder -singen sind ja nun eh schon nicht so häufig, aber Radfahrer, die Schostakowitsch pfeifen wohl noch viel seltener. 

Meine Eisexperimente haben wieder begonnen, diesmal ganz anders, denn ich hatte gesündigt und mir ein Nuß-Nougat-Eis im Supermarkt gekauft. Das Nußeis darin ist super, ohne Stückchen und auch ohne viel Zucker, so daß es sogar meinen Geschmack trifft. Aber leider kriegt man das Nußeis nicht pur sondern immer mit dem eklig süßen Nougat dazu. Und auch sonst gibt es kein Nusseis, in dem nicht entweder Stückchen und/oder Nougat drin ist. Dafür bezahle ich dann noch mit, obwohl ich sowas gar nicht will. Also habe ich mal selbst versucht, mit Haselnußmus veganes Nußeis zu machen. Ist super geworden, man muß es nur lange antauen lassen. Aber das Eis aus dem Supermarkt braucht auch sehr lange zum Antauen. Und weil es so gut funktioniert hat, habe ich dann gleich noch eigenes veganes Stieleis mit Cashewmus und Vanille produziert, sogar mit Schokoladenüberzug. Die Schokolade war mir aber dann zu süß, obwohl bereits 70prozentige Bitterschokolade! Das heißt, wenn ich wieder Stieleis machen will, benötige ich stärkere Bitterschokolade. 

Mir ist aufgefallen, daß ich in diesem Jahr noch gar keinen Rasenmäher gehört habe. In den vergangenen Jahren mußte nur ein Sonnenstrahl vom Himmel fallen und sofort ist so ein Besessener am frühen Morgen mit dem Rasenmäher herumgekurvt, und das sozusagen täglich bis wöchentlich. Aber ich brauchte mal wieder Wiesenduft und habe den ebenfalls gleich selbst produziert. Ich glaube, in meinem nächsten Leben werde ich Parfümeur!

Labornotizen