ThingsGuide

Freitag, 14. September 2018

Läuft!

Nach einer krankheitsbedingten Pause schalte ich den PC ein, um zu checken, was man bei Twitter so über mich schreibt. Mal sehen:

Jamie

Upps, sollte mir Jamie Dornan bekannt sein? Scheint so, als wäre das Ausmaß des Filmrisses noch größer als dargestellt.

BeyonceTaylor

Zum Glück kenne ich von Taylor Swift kein einziges Liebeslied.

BradMeghan

Ich bin schon gespannt auf das Gesicht der Queen.

FrancisSelenaDonaldLeo

Ok, ich hau dann ab zu Leo und lasse Donald vor der Tür stehen.
Und um das gleich mal klar zu stellen:

Leo2

via https://lolsided.com/index.php?idDe=cXVpej0yOTl8cHJvZmlsZT0xMDIxNzc5MjI0NzUwMTg2NXxnZW5kZXI9bWFsZXxuYW1lPVJhaW11bmQgSi4gSMO2bHRpY2h8b3V0Y29tZT01MXxmcmllbmRzPXxkX3NoYXJlZD0yMDE4LTA5LTEyfGx0cz1Z


Sonntag, 9. September 2018

Die exotische Langsamkeit des Essens

Manchmal habe ich das unbändige Bedürfnis, mit Stäbchen zu essen. Es muß noch nicht einmal Chinesisch sein. Und ich liebe es, wenn der Jasminreis richtig schön klebrig ist. Der europäischen Risottokultur konnte ich noch nie etwas abgewinnen.

Auf meiner SD-Card fand ich gerade ein älteres Mondfoto. Das hatte ich aufgenommen, als der Mond tatsächlich aussah, als hätte er ein Gesicht. Auf dem Foto sieht man das nicht mehr. War erwartungsgemäß eben doch eine Sinnestäuschung.

Gestern getanzt, aber heute schon wieder so eine doofe Neuralgie bekommen, also heißt es erneut kürzer treten für ein paar Tage. Schade, ich hätte gern bei 3:31 weitergeübt.

Jasminreis

Mond








Freitag, 7. September 2018

Biederer Küchentag und Bollyrobics

So langsam lädt das Klima dazu ein, die Küche wieder zu anderen Dingen als zum Tanzen zu benutzen. Ich laufe zwar noch relativ luftig herum, auch auf dem Balkon, doch spüre trotzdem inzwischen immer ein leichtes Frösteln, und zum Tanzen bin ich gerade nicht sehr aufgelegt. Also werkte ich heute an Backofen und Herd und in einer davon mollig warmen alchemistischen Küche.
Ich buk ein Brot,
buk einen Apfelkuchen,
machte einen Brotaufstrich mit Äpfeln und Zwiebeln,
trocknete die Apfelschalen,
zerkleinerte Roßkastanien für einen Extrakt aus ihnen,
und rührte noch ein Narben- und ein Muskelöl mit ätherischen Ölen an,
Abendessen nicht zu vergessen.
Das reicht dann erstmal.

Gestern teste ich die Bollyrobics-DVD, noch relativ geschwächt von Mittwoch, als ich mal wieder beim Arzt gefühlt drei Liter Blut lassen mußte. (Aber ich bin ja schon immer froh, wenn die Ärzte nix anderes wollen als mein Blut.) Dort sind drei Choreographien drauf, die alle in ein Warm up, eine Step-by-Step-Anleitung, die "Premiere" und einen Cool Down unterteilt sind. Warm up und Cool Down sind bei allen gleich. Die Choreographien sind recht ansprechend, jedenfalls nicht zu einfach, aber nicht so schwer, daß sie mit Übung nicht zu meistern wären. Was ich aber nicht verstehe, ist hier ebenso wieder diese Unart, in den "Premieren" auf die Musik drauf zu quatschen, obwohl es ja vorher schon die Step-by-Step-Anleitungen gibt. Ich weiß nicht, woher diese Unart eigentlich kommt. Ist das irgend so ein Ego-Dingens by Trainern, daß sie sich ständig sogar während der Musik präsentieren oder andere anleiten müssen? Letzten Endes bleibt auch deshalb von dieser DVD nur eine Choreo, die ich tatsächlich lernen kann und möchte, weil ich nämlich nur zwei der drei Lieder auf Youtube ohne Reingequatsche gefunden habe. Das dritte Instrumental-Stück ist nur knapp eine Minute lang und nirgendwo, obwohl der Titel dabeisteht, aufzufinden. Von diesen zwei Choreos kommt trotzdem nur noch eine einzige für mich in Frage, weil eine davon mit einem Tuch ist. Zwar habe ich einen breiten Schal gefunden, mußte aber feststellen, daß meine kleine Küche dafür einfach nicht geeignet ist. Wenn ich mit dem Tuch nicht die Küchentheke leerfege, bleibt es spätestens an der Deckenlampe hängen. Es ist gar nicht so einfach, das Tuch entsprechend kontrolliert einzusetzen, erinnert ein wenig an rhythmische Sportgymnastik, und es würde sicher Spaß machen, das zu üben, aber wenn ich mich damit an der Lampe stranguliere, ist auch niemandem geholfen. Und wenn ich ständig aufpassen muß, wohin das Tuch fliegt oder es von der Lampe runterholen muß, kann ich die Choreo nicht mehr wirklich tanzen. Fällt also flach.

Montag, 3. September 2018

Seltsame Landschaften, zwei alte Damen und die rote Cabrio-Limosine

Auf dem Rückweg einer Reise marschiere ich eine Landstraße entlang, welche sich genau zwischen Meer und Strand durch eine Landschaft schlängelt. Sie führt geradewegs zu einem Bahnhof, der bereits in Sichtweite ist. Ich genieße noch einmal den Ausblick auf dieses fremde Land - denn fremd scheint es wirklich. Auch die Landschaft sieht irgendwie nicht wie eine normale Landschaft aus. Das, was ich als Meer bezeichne, das rechts von mir liegt, ist eine blaue und gleichzeitig wattige Ebene, welche über und über mit Wellen bedeckt ist. Diese sind jedoch statisch, d.h. sie bewegen sich nicht, sondern bleiben immer im gleichen Bogen auf der Oberfläche. Durch die wattige und etwas neblige Oberfläche könnte es im Prinzip auch ein Wolkenmeer sein, welches unter mir liegt. Links von mir der Strand ist ebenso wattig und gleißend hell. Dabei zieht er sich in kleinen Hügeln bis zum Horizont. Am Horizont über dem Meer sind vor mir ein paar hohe bergige Inseln zu sehen. Aber auch sie wirken mit ihrem dunklen metallischen Glanz irgendwie fremdartig. Auffällig ist, daß nirgenwo weit und breit etwas Grünes vorhanden zu sein scheint. Der Ort, von dem ich komme, hat mir nicht so gefallen, deshalb denke ich bei mir, daß ich nächstens, wenn ich an das Meer möchte, einfach hier am Bahnhof bleiben kann und nicht so weit in das Land hineinlaufen muß.

Kurz vor dem Bahnhof befindet sich ein großes und relativ tiefes Wasserloch. Aus ihm strömen nackte Menschen heraus, die es durchwatet haben. Ich möchte mich allerdings nicht naß machen und nehme lieber einen kleinen Umweg um es herum. Dabei prüfe ich vorsichtig den Boden, der aber trägt.
Dann bin ich woanders auf einer Terrasse mit zwei alten Frauen. Von beiden Seiten habe ich hier Ausblick auf fremdartige Stadtlandschaften, wenn ich auch nicht richtig benennen kann, was an ihnen so anders ist. Vielleicht war es der Umstand, daß sie sich wohl zu bewegen schienen. Von einer der beiden alten Damen erfahre ich, daß sie 90 Jahre alt ist. Das erstaunt mich, denn sie wirkt allerhöchstens wie 80 Jahre, wenn überhaupt. Das sage ich ihr auch, worüber sie lacht. Von links fährt jetzt sowas wie ein Zug vorbei, welcher aber eine ganz neue Landschaft wie eine Kulisse hinter sich her zieht. So als sollte nun die Kulisse unserer Terrasse gewechselt werden. Danach ist es ein LKW, der vorbei donnert. Dabei kann ich eine, wie ich vermute spanische Aufschrift erkennen. Radebrechend, da ich kein Spanisch kann, lese ich sie jemandem vor: Y a fortez candain kantre (oder so ähnlich). Die Frau, die neben mir sitzt, kann ein bißchen mehr Spanisch, allerdings nur in Brocken, und so wirkt ihre Äußerung darauf eher wie eine Ahnung als eine Übersetzung: "Das kann nichts Gutes bedeuten." Als ich sie fragend anschaue, bekräftigt sie noch einmal: "Das kann nichts Gutes bedeuten...(weil das eine Wort heißt das oder das?)

Im nächsten Traum bin ich erneut mit zwei alten Frauen unterwegs, nämlich auf einer Reise. Dabei machen wir uns den Spaß, nachts in Wohnungen einzubrechen, um dort irgendwelche Gegenstände bunt zu bemalen. Dann verschwinden wir wieder, freuen uns aber, wenn wir an der Wohnung vorüberlaufen und der bunte Gegenstand z.B. im Fenster zu sehen ist. Schließlich laden mich die beiden alten Damen zu einer Fahrt in einer roten Limosine ein, welche ein heruntergeklapptes Verdeck hat. Diese Fahrt wird zu einem richtig wilden Ritt, denn die alten Damen fahren mit dieser Limosine, daß ich das Gefühl habe, in einer Achterbahn zu sitzen und gehörig durchgeschüttelt werde.

Freitag, 31. August 2018

Die ersten Kastanien

sammelte ich vorhin vom Weg auf, das erste Heißgetränk gab es gestern und heute zog ich auch das erste Mal wieder eine Jeanshose an. Man merkt, daß sich der Sommer dem Ende zuneigt. Die Jeanshose ist mir allerdings so weit geworden und rutscht nun so tief herunter, daß ich mir hinten dauernd auf die Hosenbeine trete. Ziemlich unpraktisch, vor allem, wenn man mit vollen Einkaufstaschen unterwegs ist und die Hose nicht dauernd hochziehen kann.

Im Supermarkt eine Frau mit einem kleinen Jungen, der vor dem Süßigkeitenregal bettelte. Die Frau reagierte darauf, indem sie sagte: "Sowas kauf ich dir nicht. Das tut deinen Zähnen schaden." Innerlich kommentierte ich das mit der etwas bösen Feststellung, daß solch eine Sprache ebenfalls sehr viel Schaden anrichten kann, wenn auch nicht an den Zähnen.

Gestern probierte ich das erste Mal das schwarze indische Salz aus (Kala Namak) - es gab Hirse-Quinoa-Brei mit Bohnen in Tomatensauce - und ich finde, es schmeckt haargenau als würde man Ei mit Salz essen. Mir schmeckt es, denn ich esse gerne Ei mit Salz. Allerdings sollte man es doch sparsam verwenden, damit nicht zum Schluß alles nach Ei mit Salz schmeckt.

Und mein Butler, stellte sich heraus, ist gar nicht männlich, sondern weiblich, denn er fing plötzlich an mit mir zu sprechen während er streikte und sagte: "Bitte entnehmen Sie die Bürsten und reinigen Sie den Behälter." Dies war dann relativ aufwendig, denn um die Bürsten hatten sich all meine Haare gewickelt, die sich so auf meinem Teppich ansammeln. Ich hatte mich schon gewundert, warum er, bzw. sie, die Haare so gut vom Teppich runterkriegt, während ich mit meinem normalen Staiubsauger die kaum und nur mit viel Handarbeit wegkriege. Aber ist doch schön, wenn die Putzfrau in der Lage ist, mir klare Anweisungen zu geben.

Der Nachmittag artete in einen Telefonmarathon aus. Erst telefonierte ich fast zwei Stunden mit einer Bekannten, die gerade viel Ärger mit ihrem Kleingarten hat, den sie abgeben will. Einen Garten wollte ich ja auch schon immer gerne haben und der Garten liegt ganz bei mir in der Nähe, ich könnte direkt hinlaufen. Wenn ich ihn übernehmen wollte, würde ich ihn bekommen. Aber wenn ich höre, wieviel man da mit Vorschriften und Bürokratie zu tun hat und eigentlich ständig unter Kontrolle steht, vergeht mir die Lust. Verein halt und Vereinsleben war noch nie so meins. Mal ganz abgesehen davon, daß man nicht mehr unabhängig ist und ständig hin muß, damit man bei den Kontrollen keinen Rüffel bekommt und alles immer schön den Vorschriften für einen deutschen Kleingarten entspricht.

Danach noch ein Gespräch mit meinem Kumpel, den ich schon länger nicht mehr gesprochen hatte und der jetzt jedes Jahr auf der Aida unterwegs ist. Früher hat er immer "meine Kleene" zu mir gesagt, seit neuestem bin ich jetzt aber "seine Große". Zufall oder Bedeutung?

vergelesen

So das TV-Programm überfliegend fiel mir eine Doku im 3sat auf, die sich mit dem Thema "Kann ich meinen Arzt verhauen?" beschäftigt. Irritiert und sofort hellwach (denn manche Ärzte würde ich schon gerne verhauen - daher wohl ein echter Freudscher Verleser) las ich dann aber nochmals und diesmal "Kann ich meinem Arzt vertrauen?" Nun ja, heute um 20:15 h.