ThingsGuide

Sonntag, 18. November 2018

Was man einmal im Leben getan haben sollte

Es gibt ja diese Listen mit Dingen, die man einmal im Leben getan haben sollte. Ich führe zwar keine solche Liste, könnte aber wieder etwas Abhaken. Ich habe nämlich jetzt das erste Mal in meinem Leben einen Shitstorm hervorgerufen. Ok, es war eher ein laues Lüftchen, aber ich fand es schon irgendwie beeindruckend. Und fast skurril dabei ist, daß dies in einer Gruppe für hochsensible Menschen auf Facebook geschah. Alles begann mit einem meiner Meinung nach völlig harmlosen Kommentar, in welchem ich äußerte, daß es mir eher schwer fällt, die positiven Seiten der Hochsensibilität zu sehen und zu genießen, weil man im Grunde so gut wie ständig Kämpfe ausfechten muß, um zu sich und den eigenen Bedürfnissen zu stehen, da diese ja eben oft nicht der Norm entsprechen und deshalb kaum beachtet und respektiert werden. Darauf erhielt ich dann gesagt, daß ich Herumjammere und undankbar sei. Dies sogar wortwörtlich, was von ziemlich wenig Respekt zeugt, und damit die Aussage meines Kommentares wiederum untermauerte (und auch eine der typischen Erfahrungen von Hochsensiblen ist, die gerade in der Kindheit dazu führt, daß dann eigene Bedürfnisse und die damit verbundenen Gefühle unterdrückt werden).

Ich selbst diskutierte nicht weiter, weil ich inzwischen weiß, daß streiten mit respektlosen Menschen absolut vergeudete Zeit und Energie ist, da sich mangelnder Respekt eben gerade durch das fehlende Interesse an den Gefühlen, Meinungen und Bedürfnissen anderer auszeichnet. Allerdings fiel einigen ebenfalls auf, daß da genau das ablief, was ich in meinem Kommentar bemängelt hatte und die Schlammschlacht ging los - mit Beleidigungen und Übergriffen vom feinsten. In einem Kommentar las ich sogar, daß Respekt, Akzeptanz und Toleranz Schwachsinn seien, etwas das ich so noch in keiner anderen Gruppe gelesen habe. Und das in einem Forum mit und für HSP - da denkt man schon erstmal, man ist im falschen Film. Später dachte ich allerdings, ich hätte es eigentlich wissen müssen. Denn das Ablehnen vermeintlicher Schwächen und der mangelnde Selbstrespekt sind ein großes Thema unter Hochsensiblen. Aber wenn für sich selbst und seine Gefühle und Bedürfnisse kein Respekt da ist, wie soll man ihn dann für andere aufbringen? Und unter denen, die das noch nicht erkannt haben, gibt es dann diese Exemplare, die anscheinend glauben, Hochsensibilität sei dafür da, die anderen so zu tyrannisieren, daß diese zu allem Beifall klatschen, was man selbst sagt und ansonsten die Klappe halten.

Ich vermisse die Zeit, als mir Facebook noch am Arsch vorbeiging, aber irgendwie habe ich in mir durch dieses Ereignis ein kleines Teufelchen entdeckt, das Spaß daran hatte. Wie da die Masken fallen - großes Popcornkino im Trashformat. Früher konnte ich nie verstehen, was manche Trolle daran finden, den ganzen Tag in den Kasten zu starren und andere aufzumischen, aber jetzt denke ich manchmal, hm, wäre doch lustig mal ein kleines Chaos absichtlich zu erzeugen. Man muß ja noch nicht einmal wirklich provozieren. Es reicht völlig, wenn man nur einige negativ besetzte Begriffe in die Runde wirft und es gibt bestimmt immer irgendjemanden, der wie ein bärbeißiger Hund darauf anspringt. Wie ich feststellen konnte, gehört dazu zum Beispiel das Wort "System". Ich habe keine Ahnung, warum manche so negativ darauf reagieren, denn es gibt ja verschiedene Systeme, die jeweils mehr oder weniger gut funktionieren: das Körpersystem, das Periodensystem, das Zahlensystem, das Geldsystem, das Planetensystem, das Heizungssystem usw. Ein anderes Wort, das unverständlicherweise so negativ besetzt ist, ist "Opfer". Ok, wahrscheinlich möchte niemand ein Opfer sein, aber Tatsache ist, daß jeder Mensch in seinem Leben immer wieder ein Opfer ist. Es gehört einfach zum Leben mit dazu. Jeder erlebt Schicksalsschläge, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Jeder wird mal ungerecht behandelt, verlassen, verraten oder was auch immer. Jeder Mensch wird im Leben ebenfalls unvermeitlich Täter. Die ganze Welt wimmelt von Opfern und Tätern und das zusammen vereint in jeder einzelnen Kreatur. Es ist eine zutiefst menschliche Angelegenheit, sich dann verletzlich und schwach zu fühlen und sich Trost und Beistand zu wünschen. Allerdings beobachte ich zunehmend eine Unfähigkeit unter vielen Menschen, in diesen Situationen auch wirklich auf dieser tiefen menschlichen Ebene zu kommunizieren, was vermutlich der generalisierten Ablehnung und Abwehr von Schwäche geschuldet ist, sowohl bei sich als auch bei anderen. Im günstigsten Fall erhält man dann von solchen Menschen gut gemeinte kopfgesteuerte Rat"schläge", die aber in dem "Beratschlagten" das ungute Gefühl hinterlassen, daß er selbst Schuld ist an seinem Schicksal und sich einfach nur anders hätte verhalten müssen oder anders sein müssen. Die Wahrheit ist aber, daß es jedem jederzeit passieren kann, auf irgendeine Weise zum Opfer zu werden, völlig unabhängig davon, ob man so oder so oder so ist, oder ob man dies oder jenes tut. Ein Problem entsteht erst dann, wenn man aus dieser "Opferphase" nicht mehr herauskommt, aber es ist eben nur ein Problem und kein Fehler oder eine falsche Verhaltensweise. Denn jeder Mensch geht auch hier seinen eigenen Weg in seinem eigenen Tempo, um mit seinem Schicksal fertig zu werden, zumal dies ebenfalls sehr abhängig von kindlichen Prägungen ist, wie man mit Krisen umgeht. Am hartnäckigsten hält sich das Opferdenken genau in jenen Menschen, die es verbissen abwehren, es auf andere projizieren und dort meist abwerten. Erst wenn man bereit ist, die vermeintliche Kontrolle über die beängstigenden Gefühle aufzugeben und diese anzunehmen und zu integrieren, stört man sich an diesen nicht mehr, sondern kann auch den positiven Aspekt der Verbundenheit wertschätzen. Aber jetzt schweife ich schon wieder herum. Eigentlich wollte ich nur erzählen, daß ich vielleicht bald ein neues Hobby bei Facebook habe.

Samstag, 17. November 2018

Unter Wasser atmen

Im Traum sehe ich mich selbst unter Wasser in einem Swimmingpool. Ich sitze dort auf dem Grund im Yogisitz und - atme. Ja, man sieht es ganz deutlich an den Luftbläschen, die aufsteigen, während ich ganz entspannt bleibe. Diese Fähigkeit überrascht mich selbst so sehr, daß ich zweimal hinschaue und es für längere Zeit beobachte.

Im Traumdeuter heißt es dazu: "Atmet man unter Wasser, so stellt dies eine instinktive Rückkehr in die Gebärmutter dar."
Ich bezweifle allerdings, daß ich im Bauch meiner Mutter im Yogisitz gesessen habe, obwohl ich den damals vermutlich besser gekonnt hätte.

Donnerstag, 15. November 2018

Ohropax forever

Irgendwie ist zur Zeit echt der Wurm drin und dieser ganze Stress und Ärger schlaucht bei meiner ohnehin niedrigen Belastungsgrenze auch meinen Körper ständig, was dann noch zusätzlich Stress bedeutet, zum Beispiel in Form von Neuralgien. Ich habe die im Moment wirklich am laufenden Band mit kaum mal Pause dazwischen, und damit es nicht langweilig wird, switchen sie hin und her: von links nach rechts, von rechts nach links. Wahrscheinlich habe ich sogar mehr Schmerztage als normale Tage, weshalb ich auch nicht so viel zum Tanzen komme, da ich dann völlig ausgeknockt bin. Ich kann aber selbst einem Arzt nicht wirklich den Unterschied zwischen Kopfschmerzen und einer Neuralgie erklären und warum dann nichts mehr geht. Normale Kopfschmerzen, wenn sie nicht zu stark sind, kann man noch ganz gut ausblenden, eine Neuralgie nicht, selbst wenn sie leicht ist. Und bei Kopfschmerzen wirken in der Regel Schmerzmittel, bei einer Neuralgie nur bedingt. Vielleicht macht es den Unterschied aus, daß sie über mehrere Tage besteht, vielleicht auch die bleierne Müdigkeit, die oft damit verbunden ist, oder auch, daß die Schmerzen eben nicht nur im Kopf sind, sondern auch in Hals, Schultern, Armen und Rücken. Letzte Woche hatte ich sie rechts, jetzt links und eigentlich gehe ich normalerweise dann nicht zum Sport, weil Bewegung es schlimmer macht, zumindest heftige Bewegungen,

Irgendwie hatte ich gestern aber trotz allem Lust, mich ein bißchen zu bewegen und durch den Stress staut sich ja auch einiges an Energie, weshalb ich so wahnsinnig war, zum Zumba zu gehen und das sogar trotz Partyzwang. Nach Party war mir nun beileibe nicht, nur nach ein bißchen Vormichhin-Tanzen. Als schlechtes Zeichen sah ich es, als ich eine halbe Stunde vergeblich an der Bushaltestelle wartete und ich stellte mir das Ultimatum, wenn der Bus um 19:31 Uhr nicht gekommen ist, gehe ich wieder nach Hause. Der Bus kam so ca. um 19:30 Uhr und vierzig Sekunden, also mußte ich doch hin. Ich hatte mir vorgenommen, nicht viel zu hüpfen und zu wackeln, sondern es etwas ruhiger anzugehen, war mir aber schon darüber klar, daß ich wahrscheinlich mehr mitmachen würde als gewollt, wenn ich erstmal dabei bin. Das war dann auch so und die Strafe erfolgte stets auf dem Fuße mit einem Schlag auf den Hinterkopf. Nein, natürlich kein Schlag, sondern ein Reißen, ungefähr so, als würde jemand brutal den Kopf an den Haaren herumreißen. Glücklicherweise hatte ich daran gedacht, mir ein paar Ohrstöpsel mitzunehmen, da Krach in diesem Zustand kaum auszuhalten ist. Und das sollte sich als richtig gute Idee erweisen. Denn wie ich feststellte, war nicht nur die Lautstärke viel angenehmer, sondern ich bekam von allem anderen außer der Musik nichts mehr mit. Und das war wirklich perfekt. Daß ich darauf nicht eher gekommen bin! Das bißchen Herumtanzen hat mir sogar mehr Spaß gemacht, als ich mit den Beeinträchtigungen erwartet hatte und ich schätze mal, das war vor allem ein Verdienst der Ohrstöpsel. Ich habe beschlossen, die Ohrstöpsel jetzt regelmäßig mitzunehmen, denn das ist nicht nur schonender für die Ohren, sondern verhindert ebenso, daß mich irgendwelches Gerede nervt und runterzieht, egal ob ich nun gut drauf bin oder nicht. Genial!

Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf, daß irgendwann mal einen Tanzkurs finde, wo ich wirklich am richtigen Platz bin. Es ist schon ein Drama, daß bei solchen fitness- und spaßorientierten Angeboten überhaupt keine psychologische Schulung vorhanden ist, während es bei psychologisch orientierten Tanzangeboten dann meist schon wieder zu viel "Therapie" und zu wenig Tanzen ist. Schade ist ebenfalls, daß es solche Tanzangebote wie Hip Hop, Streetdance usw. meist nur für Kinder und Jugendliche gibt, während man als Erwachsener mit irgendwelchen dämlich Paartanzkursen abgespeist wird oder allerhöchstens noch Jazzdance irgendwo machen kann. Da bleibt ja nur die Fitnessschiene mit Zumba, und wenn einem das Nachtanzen zu wenig ist, selbst Choreos zu machen und zu üben, so wie ich. Aber vielleicht sollte ich das eher positiv sehen, denn es hat ja auch Vorteile - man kann von anderen weniger verdorben werden und bleibt im Kopf frei (das allerdings nur, wenn man sich nicht selbst ein paar Bretter vor den Kopf baut).

Montag, 12. November 2018

BH-Spende, Stromzähler und Vorräte

Aus dem Briefkasten fiel mir vorhin eine Karte entgegen und ich wunderte mich schon, wer mir um diese Jahreszeit schreibt. Es war eine Dankeschön-Karte für meine BH-Spende. Ich war nämlich letztens auf eine Sammelaktion für kaum gebrauchte BHs oder Fehlkäufe gestoßen, die an Frauen in Afrika gespendet werden, weil diese dann eher vor Vergewaltigungen gesschützt sind, wenn sie Unterwäsche tragen. Nun hatte ich ja nach meiner Op einige BHs herumzuliegen, die ich nicht mehr tragen kann, und natürlich auch, die hat wahrscheinlich jede Frau, einige Fehlkäufe. Also dachte ich mir, bevor sie bei mir weiter verstauben, sind sie dort vielleicht noch zu etwas nütze und ich bin sie los. Ich schätze, es waren bestimmt mindestens zehn Stück, die ich dorthin geschickt habe.
Auch an Antville habe ich gespendet, obwohl ich im Moment nicht viel Ambitionen habe, das alte Twoday-Blog großartig weiterzuführen und mehr zum neuen Blog hintendiere. Aber ich finde, Idealismus muß belohnt werden, vor allem in der heutigen Zeit, in welcher er immer seltener wird.

Vor meinen Gang in den Supermarkt mußte ich in den Keller hinunter und meinen Stromzähler suchen. Seit der Modernisierung des Hauses, bei welcher die Stromzähler woanders hin verlegt wurden, hat mich das nie mehr interessiert, wo die eigentlich sind. Aber da mein gieriger Vermieter die Miete schon wieder um 30 Euro erhöht, dachte ich mir, ich sollte dann doch mal zu einem preiswerterem Stromanbieter wechseln. Heute war der Stichtag, an welchem ich den Zählerstand ablesen sollte. Ich tapperte also durch den ganzen langen Keller, der bestimmt durch drei Häuser geht oder vielleicht sogar durch den ganzen Block, und fand zwei Kästen, hinter welchen ich Zähler vermutete. Das war auch tatsächlich so, nur leider war meiner nicht dabei. Einen anderen Kasten sah ich nicht, bzw. dann irgendwann hinter einem verschlossenen Gitter. Na schöner Mist, dachte ich so bei mir, muß ich mir etwa noch einen extra Schlüssel besorgen? Doch ich versuchte es mit meinem Kellerschlüssel und siehe da - er paßte! Und in diesem Kasten fand ich ihn. Jetzt weiß ich also nach 15 Jahren, wo mein Stromzähler ist.

Im Supermarkt sah ich das erste Mal nach langer Zeit Buchholzer Sirup, allerdings nur Waldmeister, den ich nicht trinke. Doch wenn es Waldmeister wieder gibt, besteht wohl Hoffnung, daß spätestens nach der nächsten Ernte auch wieder die anderen Sorten im Sortiment sind. Ich habe mangels Alternativen mal den von Göbber probiert, den es ansonsten bei Edeka gibt, aber den kann man wirklich nur mit Bier trinken, weil er so ekelhaft künstlich schmeckt. Und wenn man ihn in die Weiße tut, schmeckt diese dann genauso wie die "vorbeschußten" Flaschen, die es zu kaufen gibt, nämlich ebenso künstlich. Aber durch den Biergeschmack ist es gerade so zu ertragen. Außerdem ist da auch dieser "Leberburner" Glukose-Fruktose-Sirup drin. Aus Scherz habe ich ja mal geschrieben, daß ich mir jetzt auch noch selbst Sirup herstellen muß. Damals war es wirklich nur ein Scherz, ich hatte überhaupt keine Lust dazu und auch keine Früchte. Aber seit ich diesen grandiosen Einfall hatte, daß man für Sirup sicher ebenfalls gefrorene Früchte nehmen kann, holte ich mir eine Kilopackung Schattenmorellen und probierte es aus. Erst war ich wenig motiviert, weil ich die Vorstellung hatte, daß es durch das Ausfiltern bestimmt eine riesige Schweinerei wird. Allerdings stellte ich fest, daß mich die pürierten Kirschen darin gar nicht stören. Ist halt ein bißchen wie Smoothie, aber man nimmt ja eh nicht viel vom Sirup. Vielleicht ist es auch für die Haltbarkeit nicht wirklich geeignet, aber ich mache mir immer nur eine große Smoothie-Flasche von True Fruits voll, die dafür super geeignet sind, weil sie so eine große Öffnung haben, und  die Flasche ist dann innerhalb von vier Wochen leer. Und wenn man nichts aussieben muß, ist es eigentlich relativ simpel. Pürierte Früchte, Wasser und Rohrzucker - mehr braucht es nicht.

Meine Hühner-Vorräte reichen nun hoffentlich bis zum nächsten Frühjahr, ich muß sie nur noch irgendwie im Gefrierschrank unterbringen. Und die nächsten beiden Tage gibt es Frikassee. Ich überlege, ob man die Knochen noch ein zweites Mal auskochen könnte. Vielleicht kann man sie ja sogar einfrieren und bei Bedarf ein zweites Mal auskochen. Um Knochenmehl herzustellen, dazu reichen meine Gerätschaften wahrscheinlich nicht aus, wäre aber ideal, um alles restlos zu verwerten und von den guten Inhaltsstoffen zu profitieren.


Vorräte2

Vorräte

Sonntag, 11. November 2018

Leichenfledderei

Le coq est mort, le coq est mort Le coq est mort, le coq est mort Il ne dira plus co-co-di, co-co-da Il ne dira plus co-co-di, co-co-da....

Sechs Liter Hühnersuppe sind fertig, jetzt geht es mit der Leichenfledderei los. Zum Glück kann ich dabei TV schauen, wird sonst ziemlich langweilig. Fleisch von den Knochen lösen und auch die Hühnerhaut wird extra aussortiert, weil ich lappige Pelle im Frikassee hasse. Hühnerhaut ertrage ich nur kross, deshalb wird sie mit Salz und Pfeffer im Ofen gebacken und dann so weggeknuspert. Aber weggeworfen wird nichts!

Schon nachdem ich nur einen Teller Hühnersuppe gegessen hatte, fiel mir abends so auf, daß ich plötzlich wieder viel mehr Luft durch die Nase bekomme. Ich hatte irgendwie seit mehreren Wochen ein Nasenloch, das regelmäßig fast zu war und dicke Schleimpfropfen produzierte, obwohl ich gar nicht das Gefühl hatte, eine Erkältung zu haben und eine Erkältung dauert ja auch nicht mehrere Wochen. Es war außerdem stets nur auf einer Seite. Seit der Hühnersuppe habe ich aber keinen Schleim mehr festgestellt, also hat sie quasi augenblicklich gewirkt.

Trotzdem kann ich nicht behaupten, daß ich diese Stunden in der Küche wirklich toll finde. Es ist nicht ein Lieblings-Hobby von mir. Ich mache es nur aus Notwendigkeit und würde in der Zeit lieber andere Dinge tun. Vielleicht sollte ich endlich mal meinen jugendlichen Vorsatz wahr machen und einen Koch heiraten.

Leichenfledderei