ThingsGuide

Dienstag, 30. November 2021

Endspurt

Tag 1

120 min Freestyle (na ja, bei meinem Lieblings-Beerdigungssong ist das schon kein Freestyle mehr - da tanze ich eh immer dasselbe)

14 min Yoga-Programm Day 3

Tanzen

Tag 2

20 min Yoga-Programm Day 4

Tag 3

11 min Yoga-Programm Day 5

20 min Yin Yoga

Tag 4

37 min Yoga-Programm Day 6

10 min Yin Yoga

Samstag, 27. November 2021

Der Turm

"Christian liebte dicke Bücher. Mit 500 Seiten begannen die wirklichen Romane. Mit 500 Seiten begann der Ozean, drunter war Bachpaddeln. Vergeblich schüttelte Meno den Kopf und wies darauf hin, daß in einer kurzen Geschichte Tschechows mehr Welt, mehr an Leben und Kunst stecken konnte als in manchem bloß dickleibigen Wälzer. Aber Christian griff nach den Blauwalen, wie er die großen epischen Romane Tolstois, Dostojewkis, Thomas Manns, Musils und Doderers nannte, er liebte Thomas Wolfe, aus dessen Büchern Schiffssirenen, Musik von den Südstaatendampfern, die Pfiffe der amerikanischen Kontinentalzüge klangen. Er las, daß Eugene Gant (also Wolfe selber, dachte er) in zehn Jahren zwanzigtausend Bücher gelesen hatte (was Christian schier unvorstellbar schien), ein wahrer Buchstabensaufaus also."

Ich glaube, das ist so ein Jugendding. Bei mir war das genauso, je dicker Bücher, desto besser. Man hat ja auch noch jede Menge Zeit totzuschlagen. Doch irgendwie müssen die Bücher mit zunehmendem Alter dünner werden, denn es gibt nicht mehr so viel Lebenszeit zu verschwenden. Deshalb tut es mir ein bißchen leid, zu diesem fast tausendseitigem Buch gegriffen zu haben, aber alleine die Kombination von DDR-Geschichte und Dresden fand ich reizvoll. Und wenn ich noch nicht aufgegeben habe, obwohl es manchmal etwas langatmig ist, dann nur wegen der vielen eingestreuten Erinnerungen: Koivo Deodorant Spray - hi hi, hab ich von meinem damaligen Freund zu Weihnachten geschenkt bekommen, klingt in heutigen Zeiten vermutlich eher nach einem Wink mit dem Zaunpfahl, aber damals war 'Koivo' eine sehr exquisite und teure Kosmetiklinie. Anders als 'Action', die ich mir selbst kaufte. Die Fahrkartenautomaten mit Hebel und Fahrkartenrolle - zehn Pfennig die Fahrt. Dafür bekam man auch eine Doppelsemmel oder konnte eine Postkarte verschicken. >>Hier habe ich eine interessante Liste mit den DDR-Preisen gefunden. Fünfundzwanzig Mark für eine Kassette. Deshalb habe ich mir Kassetten auch immer aus dem Intershop geholt, ich glaube, für fünf Westmark. Früher wollte ich gerne selbst mal einen tausendseitigen Roman schreiben. Es ging mir gar nicht so um Inhalt, als nur um die tausend Seiten. Ist wahrscheinlich wie bei denen, die davon träumen, einen Marathon zu laufen.  Auf so eine Idee würde ich freiwillig niemals kommen. Aber jeder hat halt so seine eigenen faszinierenden Grenzen und Herausforderungen, die reizen, sie zu knacken. Geworden sind es nur zweihundertdreißig Seiten. Nun ja, in meinem Alter denke ich jetzt, lieber zweihundertdreißig Seiten, die bis zum Ende gelesen werden, als tausend Seiten, bei denen man einschläft oder in der Mitte aufhört. 

"Magie war ein Wort, das Meno nicht liebte. Er hatte Ehrfurcht vor dem, wofür es stand und was es ausdrückte, nur unzulänglich seiner Meinung nach und etwas hilflos, "ein Etikett auf einem Einweckglas, in dem sich die Dinge befinden, wenn wir uns erinnern", wie er sagte, wenn Christian empört über seine eigene Wortlosigkeit und gequält von der Anstrengung, Menos Forderungen nach beschreibender Präzision zu erfüllen, kurzen Prozeß machen wollte, indem er dieses Wort gebrauchte, um etwas zu charakterisieren, das ihn auf noch unerklärliche Weise faszinierte. "Du gebrauchst es wie eine Fliegenklatsche, denn Totschlag ist natürlich auch eine Methode, etwas zu bannen", bemerkte Meno dazu, "aber damit umkreist du nur deine Hilflosigkeit, wie es schlechte Schriftsteller tun, die nicht fähig sind, ein Phänomen zu erzeugen - was der eigentlich schöpferische Akt wäre -, sondern nur dazu imstande sind, über das Phänomen zu reden; eben 'Magie' zu sagen, statt aus Worten etwas herzustellen, das sie hat". 

Gerade das hatte ich mir auch von diesem Buch erhofft, zumal Dresden eine der magischsten Städte ist, die ich kenne. Bis auf die Einführung habe ich aber von Magie noch nicht so viel gespürt. Vielleicht kommt ja da noch was. Neben Dresden sind auch Prag oder Budapest magisch. Komischerweise habe ich an Budapest kaum Erinnerungen. Das, was sich mir dort am meisten eingeprägt hat, war eine goldene Haustürklinke mit einem Löwenkopf. Genau diese sehe ich jetzt immer vor mir, wenn ich an Budapest denke. Dunkel erinnere ich außerdem die Fischerbastei und die riesige Markthalle, aber ansonsten nur eine Unterkunft in einer kleinen Wohnung mit langer Außengalerie zum Hof und einer sehr herrischen und unfreundlichen alten Dame als Gastgeberin. Sie zwang uns abends immer, mit ihr Karten zu spielen, egal wie fertig wir von unseren Ausflügen waren. Natürlich nicht mit Gewalt, aber wenn sie herrisch mit ihrem Krückstock aufstapfte und alle in die Küche befahl, traute sich niemand, sich zu widersetzen. Schließlich wollte man ja höflich sein. Wahrscheinlich fand ich das sehr anstrengend, so daß ich meine Eindrücke von Budapest nicht mehr verarbeiten konnte. Man hatte ein bißchen den Eindruck, daß sie nicht nur deshalb Gäste in ihren zwei Zimmern übernachten ließ, um sich Geld dazu zu verdienen, sondern auch um Gesellschaft zu haben, weil sonst niemand Lust darauf hatte. Weil ich im Buch nicht so viel Dresden-Magie fand, habe ich mir stattdessen mal wieder meine Dresden-Bilder angeschaut und fehlende in meinem Dresden-Album ergänzt (auf Bild klicken und Diashow starten).

(Zitate aus "Der Turm" von Uwe Tellkamp)

Dresden

Donnerstag, 25. November 2021

Dankbarkeits-Booster

Einen positiven Nebeneffekt hat dieser ganze Wahnsinn, der gerade in der Welt tobt, für mich. Denn meine Dankbarkeit dafür, wie privilegiert ich bin im Vergleich zu anderen. hat deutlich zugenommen. Man merkt jetzt extrem, wieviele Vorteile ein gewisser Grad innerer Freiheit und an Wissen mit sich bringt. Leider wird einem aber innere Freiheit nicht geschenkt, sondern man muß eine ganze Menge dafür tun. Genau deshalb bin ich manchmal inzwischen auch für meine Krankengeschichte dankbar, weil erst diese quasi den Anstoß gegeben hat, herauszufinden, wie ich besser mit Ängsten und Zumutungen umgehe. Und alleine auf diesem Weg fällt schon ein Glaubenssatz nach dem nächsten und jeder gefallene Glaubenssatz ist ein Stückchen mehr Freiheit. Auch für meine äußere Freiheit kann ich sehr dankbar sein. Natürlich bin ich ebenfalls von Einschränkungen betroffen, aber tatsächlich kaum spürbar. Würde ich mich von all dem Wahnsinn, besonders auch dem Internet und Medien zurückziehen, würde ich nur noch anhand der Masken etwas mitbekommen. Und dann würde es mir wahrscheinlich so gehen, wie ich schon einmal schrieb, daß ich als Letzte mit FFP2-Maske in den Supermarkt renne und alle mich komisch angucken, weil der Spuk längst vorrüber ist. Selbst eine Impfpflicht, die jetzt anscheinend doch in Betracht gezogen wird, >>da schon mal das 'Nein' zur Impfpflicht der Regierung aus dem Netz entfernt wurde, muß mich nicht kratzen, obwohl ich sie in Hinblick auf die nicht abgeschlossenen und unterbrochenen Studien, die bedingte Zulassung, die nur für Notlagen gilt, und das Verhältnis zwischen Impfnebenwirkungen (Zahlen Paul-Ehrlich-Institut) und Impfwirksamkeit (Zahlen RKI) für einen Rechtsbruch halte, jedenfalls würde sich mein Staatsrechtsdozent vermutlich im Grabe umdrehen.

Es ist immer mal wieder sehr verführerisch, sich von allem abzuschotten und in der eigenen Welt zu bleiben, zeitweise tue ich das regelmäßig. Am Anfang der Pandemie fühlte ich mich noch bemüßigt, mein Wissen und meine persönlichen Erfahrungen an andere weiter zu geben, um die Panik zu lindern. Aber ehrlich - wer wirklich bereit ist, selbstwirksam zu denken und zu handeln, der wußte das alles bereits (es waren nicht umsonst viele gut gebildete Mediziner und Alternativmediziner mit Praxiserfahrung, z.B. bei der Behandlung des Epstein-Barr-Virus, die bereits bei den frühesten Medienberichten "Lunte gerochen" haben) oder hat es sich inzwischen angeeignet. Wer das aber nicht möchte, der wird alle Infos darüber ausblenden oder abwerten und angreifen, egal woher sie kommen. Zum Glück ist das eine Entscheidung, die jeder für sich selbst trifft, nämlich ob man sich überhaupt informieren will, sowie ob man sich wirklich offen informiert und alles selbst verbindet und verarbeitet, oder nur das aufnimmt, was die eigenen Bedürfnisse nicht stört. Das ist auch richtig so, denn manchmal ist es lebensnotwendig für die Psyche, Dinge zu verdrängen. Und zum Glück für uns alle ist dies eine individuelle Entscheidung, die hier nicht einmal mit einem Zwang beeinflußt werden kann. Hin und wieder wird man doch wieder in den Strudel gerissen, gerade wenn es um neue Maßnahmen geht, weil man glaubt, man müsse darüber bescheid wissen. Oder wenn meine sehr sensiblen Antennen für Manipulation, Mißbrauch und Mobbing, die drei großen Ms, mal wieder vibrieren. Ich weiß nicht, ob ich dem mit meinem Schreiben überhaupt etwas entgegensetzen kann, aber irgendwie hoffe ich das wohl doch, denn ansonsten würde ich es ganz sein lassen und mich einfach nur freuen, daß ich bei diesem Spiel nicht mitmachen muß. 

Manchmal kommt es mir so vor, als hätte mich das Leben genau auf diese jetzige Situation schon seit Jahren vorbereitet. Denn all die Fähigkeiten, die ich gezwungen war, mir anzueignen, kommen mir nun phänomenal zugute. Und mit gezwungen meine ich gezwungen, denn hätte ich es nicht getan, wäre ich jetzt nicht mehr hier. Es gibt ab und zu Momente, in denen ich mich frage, ob das nicht die bessere Wahl gewesen wäre. Meist aber wundere ich mich, warum ich so viel Glück habe und so viel passende Vorbereitung erhielt, während andere Menschen in dieser Pandemie so gebeutelt werden. 

Häufiger lese ich inzwischen, daß die derzeitige Situation mit einem großen Milgram-Experiment verglichen wird. Wenn es wirklich ein großes Milgram-Experiment ist, dann wissen wir ja, wie es ausgeht. Auf der Zunge zergehen lassen sollte man sich die Sätze 3 und 4 des Milgram-Experiments: „Es ist absolut notwendig, dass Sie weitermachen“ und „Sie haben keine Wahl, Sie müssen weitermachen!“ Die Menschheit kann halt noch so viele wissenschaftliche Experimente und Studien veranstalten - sie lernt nicht viel daraus. Lerneifriger sind da eher diejenigen, welche die leichte Manipulierbarkeit durch Autoritäten weidlich für ihre eigenen Pläne ausnutzen. Volksverhetzung, also das Herabsetzen und Hetzen gegen eine Bevölkerungsgruppe, ist ein Straftatbestand, aber die Entscheidung darüber, was als Hetze gilt und was nicht, scheint in Deutschland nur der zu treffen, der am längeren Hebel sitzt. Also alles wie immer. In bestimmten Bereichen des Internets hat man fast den Eindruck, als seien dort bezahlte "Schlägertrupps" unterwegs. Mit der Suchmaschine und in den sozialen Netzwerken findet man manchmal die seltsamsten neuen Pseudo-Nachrichtenseiten in Droh-Nazisprech-Manier oder Troll-Invasionen. Und es gibt stets genug labile und naive Personen, die sich von sowas beeinflussen lassen. Dafür wird es aber analog immer kuscheliger. Auf mich wirkt das alles inzwischen mehr wie eine Inszenierung. Könnte also sein, daß ich mich demnächst lieber mit meinen Tagebüchern unterhalte, denn das ist dann doch nährender, als sich ein schlechtes Theaterstück zu geben, auch wenn man nur der Zuschauer ist.

Mittwoch, 24. November 2021

Der Yoga-Effekt

Im Krankenhaus werde ich von der Ansage überrascht, daß eine größere Nachsorge-Untersuchung ansteht. Das hatte ich nicht auf dem Schirm, aber eigentlich weiß ich auch nicht, warum ich sonst im Krankenhaus sein sollte. Auf dem Gang treffe ich mir von früher bekannte Ärzte, die ich begrüße, und werde in ein Zimmer gebeten, wo ein rechteckiger Tisch steht. An diesem sitzt bereits eine ältere Frau. Ich denke erst, das sei eine Ärztin, aber sie wird mir als eine Schwester vorgestellt, und gleichzeitig heißt es, daß sie mir das weitere Procedere erklären wird. Sie beginnt zu sprechen und ich höre, daß sie eine Russin ist. Leider spricht sie nur ziemlich gebrochen deutsch, so daß ich manches nicht richtig verstehe. Sie beginnt dann über einige spirituelle Dinge zu philosophieren, was mich in einem Krankenhaus wundert. Inzwischen wirkt sie mehr wie eine weise Hexe, die zufällig den Job einer Schwester inne hat. Jedenfalls beginnt dann die Prozedur und zieht sich länger hin, indem ich von einem Zimmer in das nächste gehe und auch auf der Straße irgendwo entlang geführt werde. So richtig weiß ich noch immer nicht, was eigentlich untersucht wird. Vermutlich die Knochen. Endlich lande ich wieder im Zimmer mit dem rechteckigen Tisch. Man eröffnet mir sachlich, dem Chefarzt sei aufgefallen, daß ich mich ausgesprochen aufrecht bewege. Und ich denke erfreut: "Super! Da haben sich meine Yoga-Übungen ja ausgezahlt!"

Montag, 22. November 2021

Woche 8

Tag 1

20 min Ballet Technique Workout

Tag 2

50 min Yin Yoga + Atemübungen

Tag 3

20 min Yin-Yoga

Tag 4

30 min Barre Workout

Tag 5

60 min Barre Workout

Tag 6

25 min Hip Mobility

15 min Yoga-Programm Day 1

Tag 7

10 min Floorwork Technique

20 min Hip Mobility + Faszienmassage

30 min Yoga-Programm


Samstag, 20. November 2021

Billige Deko aufgehübscht 2

Gestern zappte ich mich mal, völlig untypisch für mich, auf der Flucht vor dem großen C durch die Fernsehprogramme, und stieß auf eine Sendung, die sich "Naked Survival" nennt. Darin lassen sich Menschen nackt im tropischen Regenwald aussetzen. Na ja, das mit dem nackt im Regenwald könnte man ja vielleicht noch verstehen. Kann man machen. Aber sich dabei filmen lassen? Glücklicherweise ist alles, was zu nackt ist, verpixelt, so daß man es sich selbst denken darf. Wenn ein nackter Mann auf eine Palme klettert und von unten dabei gefilmt wird, bin ich auch sehr froh darüber. Eine Frau hatte erst zwei Wochen zuvor eine Meniskus-Op und plötzlich machte es 'Knack' und das Bein war hin. Also wenn man nur zwei Wochen nach einer Op nackt in den Regenwald geht, muß man schon sehr speziell sein. Ich glaube, ich werde mir jetzt den Rest des dritten C-Winters ausschließlich nackte Menschen in der Wildnis angucken. Und dabei stelle ich mir vor, das wären Spahn & Co. 

Auf einen Weihnachtsbaum habe ich diesmal auch keine Lust, denn ein Fest der Liebe und des Friedens gibt es in diesem Jahr eh nicht zu feiern. Stattdessen habe ich mir einen Adventskranz besorgt. Bei mir gibt es stets nur entweder Adventskranz oder Weihnachtsbaum ab Anfang Dezember - nie beides. Aber wie immer bei den Adventskränzen vom Discounter, war er ziemlich knausrig mit Deko bestückt, deshalb mußte ich etwas nachhelfen. Finde die Unterschiede! Erstes Bild ist pur, zweites aufgebrezelt. 

Advent1

Advent2

Freitag, 19. November 2021

Sehr witzig!

Man fühlt sich ja inzwischen manchmal, als würde man in einem großen Schilda wohnen und ständig auf den nächsten Schildbürgerstreich warten. Und man wird nicht enttäuscht. Auch die neuesten beschlossenen C-Maßnahmen zeigen, daß wir von einem meilenweit entfernten Olymp herunter regiert werden, wo man nicht mehr den geringsten Einblick in die Realität normaler Menschen hat. Da wurde nun zum Beispiel eine 3G-Pflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln abgesegnet und wenn man seinen eigenen Chauffeur hat, der einen überall hinkutschiert, so daß man sich keine Gedanken machen muß, wo die nächste Teststelle ist, findet man das sicher eine gute Idee. Leider ist es aber gerade in städtischen Randgebieten so, daß die nächste Teststelle oder Apotheke bis zu 3 oder 4 km entfernt vom eigenen Wohnort sein kann. Das heißt, man bräuchte dann eigentlich ein öffentliches Verkehrsmittel, um dorthin zu gelangen, darf in dieses aber nicht einsteigen, wenn man keinen Test hat. Ich schätze mal, der größte Teil der Bevölkerung, der arbeiten geht, und auch die Kinder werden damit nicht so viel Probleme haben, da sie ja an der Arbeitsstelle und in der Schule regelmäßig getestet werden. Allerdings gibt es auch noch andere Gruppen, wie die Rentner oder Kranken, die besonders auf diese öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, wenn sie z.B. ihre Arztbesuche wahrnehmen wollen. Da kann man dann froh sein, wenn man noch in der Lage ist, von seiner schmalen Rente oder seiner Grundsicherung ein Taxi zu bezahlen. Wobei es vielleicht auch interessant wäre individuell abzuwägen, ob eine Ordnungsstrafe, wenn man dabei erwischt wird, ohne Test zu fahren, vielleicht billiger wäre, bzw. wie hoch die Wahrscheinlichkeit bei der jeweiligen Streckenlänge ist, erwischt zu werden. 

Bestimmt gibt es genug unangenehme Zeitgenossen, die niemand braucht, die wieder mit Sprüchen kommen wie: "Na um so besser! Sollen sich die renitenten alten Querdenker endlich impfen lassen!" , allerdings wird umgekehrt ein Schuh draus - wer Hindernisse in den Weg gelegt bekommt, um Ärzte zu besuchen, wird entsprechend weniger Arztbesuche machen und demnach weniger Gelegenheit haben, sich doch noch impfen zu lassen. Mal ganz abgesehen von den Folgen, die solche Maßnahmen auf ein komplexes System haben. Ich schätze mal, in den nächsten Wochen und Monaten werden sich die Autos wieder mehr auf den Straßen stauen und der CO2-Ausstoß deutlich ansteigen, denn wer ein Auto hat wird auf öffentliche Verkehrsmittel dankend verzichten. Zudem möchte ich nicht wissen, welche Auswirkungen die gekündigten Abonnements bei den Verkehrsbetrieben auf das künftige Angebot des öffentlichen Nahverkehrs haben. Und das, obwohl immer Parolen gedroschen werden, man bräuchte mehr öffentlichen Nahverkehr. Na ja, daß es eben nur Parolen sind, erkennt man spätestens jetzt. Bei der richtigen Gelegenheit und einem passenden neuen Spielzeug hat man keine Skrupel, auch die aufgebaute Verkehrs-Infrastruktur zu opfern. Ebenso wie bereits die Kultur (>>siehe insolventes historisches Kino), den Breitensport und vieles andere. Und das, obwohl ja die vergangenen Wellen gezeigt haben, daß es durchaus andere praktikable Möglichkeiten gibt, wie z.B. die Verkehrsmittel häufiger fahren zu lassen, damit sich keine Menschentrauben bilden. 

Witzig ist auch, daß weiterhin an dem niedlichen Spielzeug der 2G-Regelung ab einer Hospitalisierungsrate von 3 festgehalten wird, obwohl doch inzwischen auch der letzte Blinde mit Krückstock mitbekommen hat, daß diese Regel die Infektionen nicht eindämmt, sondern eher noch hochtreibt. Aber wenn man jetzt die 2G-Regelung zurücknehmen würde, müßte man ja eingestehen, daß man die Bevölkerung nach Strich und Faden belogen hat. Da ist es doch viel praktischer, mit den Ungeimpften als Sündenbock von den eigenen Lügen abzulenken. 

Montag, 15. November 2021

Woche 7

Tag 1

35 min Yin Yoga und Atemübungen

Tag 2

Jazz Programm

Day 6: 11 min Isolations 2 + Review Technique

Day 5: 4 min Progression - Review Day 1-4 + Grapevine, 10 min Dance Move - Review Day 1-4 + Dragstep, 11 min Combine and Practice

Day 6: 11 min Progressions - Spotting, 13 min Dance Move - Touch Turn, 15 min Combine and Practice

Tag 3

20 min Yin Yoga + Mobility

Tag 4

20 min Yin Yoga

Tag 5

10 min Jazz Workout 

Tag 6

120 min Freestyle + Stretching

Gerade als ich mich zum Tanzen umgezogen hatte, fiel plötzlich bei mir der Strom aus, Internet und Musik weg, aber zum Glück hatte ich ein aufgeladenes Handy, so daß ich sehen konnte, daß bereits viele Störungsmeldungen für meinen Bereich rausgegangen waren. Aber da dachte ich wieder einmal, wenn jetzt ohne Strom nicht einmal das Telefon funktioniert und es auch keine Telefonzellen mehr gibt, wo man mal schnell hingehen kann, ist man ohne Handy auf Gedeih und Verderb darauf angewiesen, daß bei den Nachbarn ein funktionierendes Handy aufzutreiben ist. Und da meine alte Mutter in einem Haus wohnt, in welchem viele alte Leute residieren, bin ich mir gar nicht mal so sicher, daß davon jemand ein Handy hat. Jedenfalls wollte ich erst mit ein paar Kerzen in die Badewanne gehen, aber der Strom war schon nach einer dreiviertel Stunde wieder da. Also tanzte ich doch noch und ging danach in die Badewanne. Hätte der Stromausfall länger gedauert, hätte ich meine vier Adventskerzen vorfristig anbrennen müssen. 

Tag 7

20 min Yoga und Pilates