Neulich lief eine Dokumentation im Fernsehen über die Kohlmeise, die ich mir gestern anschaute. Sehr interessant und mit spektakulären Filmaufnahmen. Man erfährt unter anderem, daß es Reise-Meisen gibt, die weite Strecken zurücklegen, um in andere Gebiete zu gelangen. Für die einheimischen Meisen dort sprechen sie Dialekt. Und Dialekt ist etwas, worauf die Meisen-Weibchen sehr abfahren. Ungefähr die Hälfte aller Meisen-Weibchen haben Seitensprünge, und zwar am liebsten mit Reise-Meisen. Sie gehen aber mit ihnen keine Beziehung ein, sondern die Küken der Reise-Meisen werden von den einheimischen Meise-Männchen mit groß gezogen. Das lockert die Genetik auf.
Ich weiß nicht, ob entsprechende wissenschaftliche Forschungen zur Wirkung von Dialekten und Akzenten schon einmal bei Menschen durchgeführt wurden, aber wenn ich Bayrisch oder Sächsisch höre, renne ich eher weg. Bei mir wirkt nur französischer Akzent.
Kleine Meise ganz groß:

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