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Sonntag, 17. Mai 2026

Partystimmung

Irgendwie habe ich mich in diesem Jahr auf den ESC besonders gefreut. Keine Ahnung, wieso. Im letzten Jahr war es ja nicht so toll. Aber vielleicht ahnte ich schon, daß es diesmal gut werden würde. Ich kaufte mir sogar extra für den ESC eine Torte. Die reicht natürlich für ein paar mehr Tage, wobei zwei lange Fernsehabende hintereinander übel sind für die Ernährung, wenn sich dabei alles mögliche wegfuttern läßt. Aber Let's Dance nähert sich ja langsam dem Finale und dann muß ich wieder auf gesündere Ernährung schwenken, sonst nimmt das ein schlimmes Ende. Let's Dance wartete am Freitag mit mehr Höhepunkten auf als sonst, weil die Trio-Tänze sehr gelungen waren. Besonders der Charleston von Joel und Malika war so cool und quirlig, daß es mich spontan vom Sofa hochgerissen hat und ich im Wohnzimmer mitgetanzt habe. Das passiert sehr, sehr selten - aus Gründen. Ich hoffe, meine Nachbarn unter mir haben es mir nachgesehen. Und dann endlich ein Quickstep! Du meine Güte, wie habe ich Quickstep vermißt, zumal es der Standardtanz ist, dem ich am liebsten zuschaue. Llambi hatte viel an dem Quickstep auszusetzen, aber ich war einfach nur entzückt, daß meine Gebete erhört wurden. Deshalb war es gar nicht schwer, mich damit zu beglücken, zumal auch die Kostüme super waren. Milano sah in schwarz-weiß natürlich schick und elegant aus, aber die beiden Damen in violett und rosa hatten dazu einen frischen Frühlingsvibe. Es wirkte so, als würde Milano zwischen Flieder und Kirschblüten tanzen - zum Dahinschmelzen. 

Am Samstag fand ich in den Tiefen des Kleiderschranks sogar noch ein passendes Outfit für den ESC - kein Glamour, sondern Punkte und der Aufdruck: "Get your point". Vor dem ESC tanzte ich mich darin zwei Stunden lang ein. Danach war ich zu durchgeschwitzt, so daß ich das Kleid wieder ausziehen mußte. Na ja, egal. Victoria Swarovski hatte den Abend über ein wunderschönes Kleid an, ein richtiges Meerjungfrauenkleid. Mein absoluter Favorit des Abends war ganz klar Rumänien. Der Song wirkt wie ein Exorzismus. Ich habe mich gleich verstanden gefühlt. Und er war trotzdem gut gesungen und nicht so metallastig. Bei Metal schalten meine Ohren auf Durchzug. Der erste Song, bei dem ich Lust hatte, mitzutanzen und der mir gefiel, war Bangaranga von Bulgarien. Die Choreo war ebenfalls toll. Und der Song hat es dann ja auch auf den ersten Platz geschafft. Frankreich, Litauen, Finnland und Kroatien hatten alle etwas, bzw. etwas mehr. Das polnische Lied war eine Mischung aus Gospel und Hip Hop, zwar interessant, aber in der Umsetzung nicht unbedingt mein Fall. Spannender fand ich die Choreo dazu, mit der schrägen Rampe, auf der die Tänzer immer runtergerutscht sind. Jedenfalls habe ich mich diesmal nicht gelangweilt. 







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