Ich lief diesmal hinter den Kienberg an den Ausstellungen vorbei und über den Wuhlesteg auf die andere Anhöhe, wobei ich den Namen "Wuhlesteg" schon ziemlich untertrieben finde für diesen sehr langen Übergang, während die "Tälchenbrücke" mit ihren paar Metern eigentlich nur ein Steg ist. Sowas nennt man vorsätzliche Verwirrung. Ich möchte nicht wissen, wie viele Touristen an der Tälchenbrücke standen und sich fragten "Ist das jetzt der Wuhlesteg?" oder den extra langen Wuhlesteg überquerten und dachten, es wäre die Tälchenbrücke.
Als ich an den Ausstellungen vorüberschlenderte stand seitwärts eine Frau mit ihrem Kinderwagen, mit dessen Inhalt sie sehr beschäftigt schien. Allerdings klangen die Geräusche, die aus dem Kinderwagen drangen, seltsam, nämlich wie das Schreien einer Krähe. Im ersten Moment kam ich tatsächlich auf die verrückte Idee, sie führe eine Krähe im Kinderwagen herum. Doch dann waren ein paar ganz normale Babyhändchen zu sehen. Das ist ja schon irgendwie grausam, wenn man ein Baby hat, das wie eine Krähe schreit, aber noch merkwürdiger wird es dann wahrscheinlich, wenn sie mit dem Baby zu Hause ist und nicht in der vogelfreundlichen Umwelt der IGA. Unterwegs begegnete mir denn ebenfalls ein Eichelhäher. Ich wette, das Baby hat jetzt schon seinen Spitznamen weg.
Den Schuh mit einer Pflanze hatten Gärtner auf ihrem Wagen befestigt.
Wie man sieht, kann man auch alte Jeans und Schuhe im Garten recyceln, wäre aber nicht so wirklich mein Geschmack.
from ❀Tänzerin zwischen den Welten (...oder ein Blumenkind im Asphaltdschungel) http://ift.tt/2ydmuG3

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