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Mittwoch, 31. März 2021

Offener Brief an Lauterbach

Karl Lauterbach, auch inzwischen liebevoll Klabauterbach genannt, wäre ja noch nie der Arzt meines Vertrauens gewesen, da ich schon vor der Corona-Pandemie viele seiner Aussagen gesundheitlich sehr zweifelhaft fand. Doch es gibt dezeit nicht wenige, die ihn gerne als Gesundheitsminister sehen würden. Es gibt halt ahnungslose Menschen, bei denen Panikmache auf fruchtbaren Boden fällt, wenn diese durch einen "Experten" erfolgt, der sie hoffentlich retten kann. Nun haben knapp 40 Ärzte einen offenen Brief an Lauterbach verfaßt und ihr dürft auch ohne medizinische Ausbildung mitzeichnen:

"Es ist unsere grundlegende Berufspflicht, bei jeglichem Handeln gegenüber Patienten zusätzlichen Schaden für diese zu vermeiden. 

Bei Ihren oben dargelegten Äußerungen überwiegt jedoch vor jedem Informationsgehalt das Schüren irrationaler und extremer Angst. Damit sind diese Äußerungen geeignet, einer Vielzahl von Menschen psychisch wie mittelbar somatisch schweren gesundheitlichen Schaden zuzufügen.
Wir fordern Sie daher höflich auf, Ihre politische Betätigung künftig für die Öffentlichkeit deutlich erkennbar von Ihrer Berufszulassung als Arzt zu trennen."

https://aerztebrief.de/

Kommentare:

  1. Sind das Ärzte oder Virologen die den Brief geschrieben haben?
    Panik zu schüren ist absolut kontraproduktiv und gesundheitsschädlich. Ich möchte auch nicht eingeschüchtert werden. Aber der Arzt den ich zum 1. Mal dazu gefragt habe, meinte ernsthaft dass Corona von G5 kommt. Im Mai 2020. Letztes Jahr habe ich noch kenfm und Streeck gelesen, mittlerweile finde ich sie unerträglich, in Anbetracht dessen, was seitdem passiert ist. Soll heißen: ich fühle mich verarscht. Es gibt Leute die eine Liste führen mit Lauterbachs Vorhersagen und behaupten, er hatte meistens recht. Die Virologin Brinkmann schreibt jetzt, wir wären mittlerweile bei 10er Inzidenzwerten, wenn man auf L's Vorschläge gehört hätte. Ich glaube, mittlerweile gibts so viel Info und Expertenmeinungen, dass man nicht belesen genug sein kann. Man muss unwillkürlich Entscheidungen treffen, wem und was man glaubt und was nicht. Und das geht dann auf Kosten der Sachlichkeit.

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    1. Tja, zu diesem Thema gibt es wohl inzwischen Meinungen wie Sand am Meer und auch ich vertrete ja eine ganz abgefahrene Meinung, stehe damit aber nicht ganz alleine da, denn zumindest eine kleine Gruppe von Alternativmedizinern sieht das genauso. Ich bin der festen Überzeugung, daß diese Pandemie bereits seit Monaten ihren Schrecken verloren hätte, und die Krankheit ihre Gefahr, wenn bereits von Beginn an soviel Geld in eine unabhängige Medikamentenforschung gesteckt worden wäre wie in die Impfung und dabei nicht nur synthetische patentierbare Wirkstoffe beachtet worden wären, sondern auch einfache unpatentierbare, von denen es eine ganze Bandbreite mit antiviralem Potential gibt. Nur hat die Pharma von alleine wenig Interesse an unpatentierbaren Wirkstoffen, da sich dies natürlich auf den Preis auswirkt, wenn keine Schutzzeit des Patents vorhanden ist, weshalb Forschungen mit unpatentierbaren Wirkstoffen nur sehr sparsam erfolgen und falls doch, meist in der Schublade enden. Forschungen zu synthetischen Wirkstoffen dagegen dauern natürlich länger, aber auch hier gibt es bereits einiges und da hätte, wie bei der Impfung, das viel mehr gefördert und die Zulassung verkürzt werden können, zumal bei Medikamenten die Risikostreuung sowieso sehr viel kleiner ist, da nur einige Tausend Menschen damit behandelt werden, während bei der Impfung Millionen gesunder Menschen geimpft werden. Eine Impfung, die ja sowieso nicht hunderprozentig immun macht und auch die Weitergabe von Viren nicht verhindert, ähnlich wie die normalen Grippeimpfungen, hätte man dann zusätzlich anbieten können, allerdings in Hinsicht auf die neue Technologie und unbekannten Langzeitfolgen mit ausreichender Testung, auch das hätte Tote verhindert.

      Diese Unterlassungen der Politik haben bereits vielen tausend Menschen das Leben gekostet, die schon vor Monaten hättet gerettet werden können, ebenso wie die Behandlungsfehler, die erfolgt sind und immer noch erfolgen. Es ist inzwischen bekannt, lief auch bereits einige Male als Doku bei Monitor, daß die Intubation tödlicher ist als die Erkrankung, da von Intubierten ca. die Hälfte verstirbt, während bei weniger invasiven Behandlungsmethoden nur noch vereinzelt jemand daran stirbt. Einige meinen sogar, daß die Bilder, die man am Anfang der Pandemie z.B. aus Italien und einigen anderen Ländern sah, dem geschuldet ist, daß viel zu früh und ohne wirkliche Notwendigkeit intubiert wurde und später das sogar gefördert wurde, weil Krankenhäuser für Intubationen extra Geld erhielten. Für nur die allernötigsten Intubationen braucht man wiederum sehr viel weniger Intensivbetten, die ja auch immer als Grund für die Maßnahmen genannt werden.

      Von diesem Standpunkt aus gesehen, ist das eigentliche Problem nicht der Virus, sondern das komplette Versagen der Politik und einer Wissenschaft, die halt leider auch von Interessengruppen unterwandert ist. So gesehen erscheint die Panikmache eigentlich nur noch wie die Ablenkung von diesem eigentlichen Problem. Und als Einpeitschen der Bevölkerung, damit sie diese Maßnahmen weiter mitmacht, die im Grunde, wenn die Politik ihrer Verantwortung gerecht geworden und die Pandemie eben nicht nur als Möglichkeit gesehen hätte, Geld zu machen, längst weitestgehend überflüssig wären. Ich finde übrigens nicht, daß L. meist recht behalten hat mit seinen Vorhersagen. Soweit ich mich erinnere, waren seine Vorhersagen eher im Nachhinein sichtbar überzogen. Außerdem scheint ihm nicht bewußt zu sein, daß Einschüchterung und Angst das Immunsystem schwächt und damit ebenfalls eine Gefahr ist. Es mag sein, daß seine Vorschläge kurzfristig geholfen hätten, nur sind seine Vorschläge nicht dazu geeignet, sie dauerhaft durchzuziehen - und danach ständen wir früher oder später wieder vor demselben Problem.

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  2. Danke für deine ausführliche Antwort, es ist überraschend, dass ich trotz der etwas unterschiedlichen Grundhaltung Vieles auch so sehe, bzw. auch wenn es nicht 100% so ist, deinen Standpunkt trotzdem gut nachvollziehen kann. Ich würde mich aber über einen Ärztebrief freuen, der an Bakhdi gerichtet wird, der vor der Impfung Ängste schürt.
    Ich musste mir jetzt darüber Gedanken machen, dass wenn ich mit etwas einverstanden bin, nicht sofort das Bedürfnis habe es mitzuteilen. Im Gegensatz dazu, wenn ich was zu meckern habe. Muss daran noch arbeiten.

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    1. Es stimmt, daß Bakhdi da so ein bißchen der Gegenpart von Lauterbach ist, weil er vehement vor den Impfungen warnt. Allerdings hat er letztlich mit der Befürchtung von Thrombenbildung recht behalten. Die paar Menschen, bei denen es aufgefallen ist, weil es tödlich oder schwer verlaufen ist, sind wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Es weiß niemand, bei wem sich kleine oder kleinste Thromben bilden, die nur Unwohlsein hervorrufen und nicht behandelt werden. Aber die eigentliche Frage ist doch: Ist dies wirklich nur eine vorübergehende Reaktion und das Blut ist hinterher wieder normal? Oder verändert sich das Blut dauerhaft, so daß auf Dauer ein größeres Risiko für Blutgerinnsel besteht? Dies ist zum Beispiel auch bei Bluttransfusionen bekannt, daß sie nach Jahren noch die Gefahr von Schlaganfällen usw. erhöhen, denn selbst die passende Blutgruppe kann das Blut entsprechend verändern. Nur werden Bluttransfusionen ja meist nur bei unmittelbarer akuter Lebensgefahr gegeben, so daß das Risiko in Abstimmung mit dem Nutzen vertretbar ist. Bei einer Impfung an Gesunden ist das etwas anderes. Ich glaube, eine Antwort auf diese Frage gibt es (noch) nicht, bzw. ich lese oder schaue Bakhdi und Co. nicht, weshalb ich nicht weiß, ob diese eine Antwort darauf haben. Das sind nur meine Gedanken dazu.

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