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Montag, 2. Februar 2026

Eiskaltes Händchen

Wenn man beim Schlafen immer die Balkontür offen hat, kann es im Winter schon mal schwierig werden, genau die richtige Spaltgröße zu erwischen. Denn auch im Winter ist die Balkontür zwar offen, allerdings nur so angelehnt, daß ein winzig kleines Lüftchen hindurch kommt. Ohne dieses Lüftchen kann ich irgendwie nicht gut schlafen. Gestern nacht wachte ich schon etwas später in der Nacht kurz auf und glaubte im ersten Moment, ich liege auf einer Packung Eis, was mich erst richtig wach machte, weil ich wissen wollte, warum es an meinem Gesicht so kalt ist. Da entdeckte ich, daß ich auf meinem Arm liege, den ich nicht unter die Bettdecke gesteckt hatte. Der war so eisig, als hätte ich ihn gerade aus dem Kühlschrank geholt. Ich dachte schon, er lebt nicht mehr, aber er hat sich dann doch noch bewegt. Zum Glück, sonst hätte ich die Dead Dance-Choreo heute nicht weiterüben können, weil der Arm abgefallen ist. Das hätte zwar authentischer ausgesehen, aber mir vermutlich den Spaß verdorben. Meine Smartwatch hat mir fast vier Stunden Tiefschlaf angezeigt - das ist selbst für mich viel. 

Als ausnahmsweise mal positive Nachricht erfährt man heute, daß sich anscheinend >>auch ohne ausreichend Tausalz etwas auf den Straßen getan hat. Den Menschen, die sich bereits verletzt haben oder gar demjenigen, der jetzt querschnittsgelähmt ist, nützt das allerdings nichts mehr. Irgendwo hatte ich auch den Vorschlag gelesen, Berlin solle Schlittschuhe ausgeben. Das hat sich erledigt. 

Vom Üben der Choreo habe ich totalen Muskelkater in Hals und Nacken. Und uppsi, da hat sich doch wieder etwas Swingparty eingeschmuggelt. Dieser Winter wird als der swingende Eiswinter in die Geschichte eingehen, allerdings leider nur in meine. 

Dead Dance

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