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Donnerstag, 5. März 2020

Wolfgang Kubicki

Unterwegs mit einer zweiten Person treffe ich Wolfgang Kubicki, der anscheinend mit meinem Begleiter, bzw. Begleiterin bekannt ist. Deshalb schließt er sich uns mit seinem kleinen Hündchen, das er an der Leine führt, an. Allerdings ignoriert er mich konsequent, sowohl zur Begrüßung als auch später beim Abschied und schaut mich kein einziges Mal an. Etwas konsterniert frage ich mich, ob der immer so ist. Dann wache ich auf, denn natürlich war es nur ein Traum.

Ich habe schon ewig nicht mehr von Politikern geträumt. Warum ausgerechnet von Wolfgang Kubicki? Ich spüre zu dieser politischen Richtung so gut wie keine Anziehung. Und dann auch noch dieses untypische Verhalten! Die "Handkuss-Affäre" ist ja noch gut bekannt und zeigt ein ganz anderes Bild. Nicht daß ich scharf auf einen Handkuss wäre, ein freundliches "Hallo" hätte mir bereits gereicht. Im übrigen bekam ich mal von einem polnischen Klienten einen Handkuss und fand das so in "Amt und Würden" ebenfalls etwas fehl am Platz. Das ist heutzutage doch mehr etwas für entspannte private Anlässe, wenn überhaupt. Aber was soll man machen? Hand wegreißen und Knie ins Gesicht? Als meine Kolleginnen das mitbekommen haben, meinten die hinterher zu mir, das sei in Polen so üblich, die machen es dort alle. Wenn ich allerdings in Polen zu Besuch war, hat mir niemand Handküsse gegeben. Vielleicht haben sie es sich schon abgewöhnt und es machen nur noch die eingewanderten Polen, sozusagen um alte Traditionen zu pflegen.

Das war aber nicht mein einziger Handkuss. Als Kind und Jugendliche habe ich haufenweise Handküsse von alten Männern bekommen. So ist das halt mit Eltern fortgeschrittenen Alters, die noch ältere Bekanntschaften haben und einen Altmänner-Bibelkreis betreiben. Mir wurde aber neben Handküssen auch viel West-Schokolade mitgebracht.

Und was bedeutet eigentlich das Hündchen an der Leine? Vielleicht einfach nur, daß Hunde, die bellen, nicht beißen?

Nun ja, jedenfalls stand ich erstmal auf, weil ich nicht wieder einschlafen konnte. Ich schlafe in der Nacht nach dem Contemporary-Kurs sowieso immer sehr schlecht, als wenn ich von der abendlichen Tanzerei irgendwie zu aufgekratzt bin. Auf meinem Zen-Wecker am Bett war es 4:40 Uhr. Ich gehe raus, schaue ins Nebenzimmer und dort leuchtet mir groß ein 4:44 Uhr entgegen. Ja, ja, denke ich...und da ist auch schon das nächste Uhrdisplay in der Küche: 4:44 Uhr. Ist ja gut... Ich sprühe mich mit Magnesiumöl ein und nehme zwei Baldrian-Kapseln. Komme zurück ins Wohnzimmer und die Uhr am DVD-Recorder zeigt groß 4:44 Uhr. Ich krame etwas herum, schüttele das Kopfkissen auf und mein Blick geht schließlich, als ich wieder ins Bett gehe, nochmals zu meinem Zen-Wecker. 4:44 Uhr. Nu reichts aber....geht das schon wieder los mit diesen nächtlichen 4.44 Uhr - Witzen!

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