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Sonntag, 6. Juni 2021

Diktatursozialisierte Kartoffel

Für meine "Lieblingsregierung" bin ich nun also eine diktatursozialisierte Kartoffel. Wie nett. Angeblich stehe ich auf Diktatur, ob nun kommunistisch oder faschistisch, weiß gar nicht, was Demokratie bedeutet, und wenn ich gerne grundsätzlich erstmal alle Menschen als gleich ansehe und nicht ihre rassischen Unterschiede zelebriere, ist das grundfalsch und rassistisch. Ok, am besten, ich springe gleich von der Brücke. 

"So behauptete 'saymyname' in einem früheren Info-Post auf Instagram, dass es falsch sei, wenn Weiße andere Menschen nicht nach ihrer Hautfarbe beurteilten", schreibt das Blatt. Und weiter: "Mit der Aussage 'Für mich gibt es keine Unterschiede. Wir sind doch alle Menschen' würden Weiße 'den strukturellen Rassismus' in der Gesellschaft ignorieren und 'Betroffene verletzen', liest man dort."

Gerade was die Diktatursozialisation betrifft, habe ich eigentlich einen ganz anderen Eindruck, nämlich daß viele, natürlich nicht alle Diktatursozialisierten, besonders aufmerksam auf verdächtige Regierungsaktionen achten und diese hinterfragen, so nach dem bekannten Motto: "Holzauge sei wachsam." Daß dies bei Angela Merkel etwas anders rüberkommt, liegt vermutlich daran, daß sie sowieso bereits tief im Macht- und Lobbysumpf steckt. 

Menschenverachtung gab es ja schon immer, meist offiziell eher fremden Gruppen gegenüber. Daß eine Regierung ihrem eigenen Volk gegenüber menschenverachtend ist, wie sich auch in ihren Handlungen während der Corona-Pandemie und den unnötig in Kauf genommenen Todesopfern und anderen gesundheitlichen Schäden zeigt, ist vermutlich nicht neu, aber irgendwie erschütternd, sobald man sich dessen vollkommen klar geworden ist.

Wenn es also wichtig ist, andere Menschen nach ihren rassischen und nationalen Unterschieden zu beurteilen, darf ich dann jetzt

Asiaten - Nasi Goreng

Türken - Kümmel

Japaner - Sushi

Inder - Curry

Afrikaner - Kakao

Norweger - Stockfisch

Holländer - Käse

Dänen - Smörrebröd

Franzosen - Baguette

Engländer - Earl Grey

Mexikaner  - Chili

Amerikaner - Burger

Kubaner - Mojito

Russen - Pirogge

Ungarn - Paprika

Tschechen - Knödel

Polen - Cabanossi

Griechen - Tzatziki

Italiener - Spaghetti

Spanier - Salsa

und

Australier - Känguruschnitzel

nennen?

Das wäre doch eigentlich DIE Lösung für das Gendern! Wenn wir uns nur noch mit Namen unserer Nahrungsmittel ansprechen, dann können wir uns das Gendern endlich sparen. Wir sind alle nur noch kulinarische Spezialitäten, darin gleich und doch ganz anders. 

Aber jetzt muß ich wirklich schnell Schluß machen und etwas essen. Ich habe beim Schreiben nämlich unheimlichen Hunger bekommen. 

4 Kommentare:

  1. Moin, Kraut!
    Hast mich heute zum Lachen gebracht!
    Danke!

    Guter Wochenanfang!

    Wünsche auch Dir einen solchen,
    Ulrike

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  2. Ulrike "Kraut" meldet sich heute noch einmal, um Adieu zu sagen. Ich habe mich gestern auf anderes Terrain begeben, wo ich mich zu meinem aktuellen Interessengebiet (Ahnen-, Familienforschung und Zeitgeiststudien) austauschen möchte.

    Dies aber nicht, ohne mich von Dir "anständig" zu verabschieden.

    Es war eine anregende Zeit hier bei Dir, Du schreibst sehr lebendig, manches hat mich bewegt, anderes ein inneres Abgrenzen generiert. Gehört dazu, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet. Insgesamt war es eine bereichernde Erfahrung, die ich nur deswegen nicht fortsetzen werde, weil alles, was man von Herzen tut, seine ihm angemessene Zeit braucht. Fokuswechsel ist Bestandteil des Lebens.

    Dir wünsche ich einen schönen Sommer und weiterhin viel Freude am Tanzen - sowohl körperlich als auch mit Gedanken und Worten!

    Mach et juuut!
    Ulrike

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    1. Schade, Dir auch einen schönen Sommer und viel Spaß bei der Ahnenforschung!

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