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Freitag, 1. Oktober 2021

Wanderlust

Anfang der Woche gab es erneut starke Sonnenstürme, aber zum Glück habe ich es diesmal nur im Bein und im Schulterblatt gespürt. Da mache ich drei Kreuze, weil ich so nicht ganz ausgeknockt bin. Allerdings geht Stretching dann gar nicht, weil zu schmerzhaft. Getanzt habe ich trotzdem, aber bei bestimmten Bewegungen merkt man es halt schon. Deshalb hat es mich am Mittwoch, am Regentag, mehr zu einer kleinen Wanderung hinausgelockt. Ist ja eh bei Regen am schönsten und eigentlich hatte ich gehofft, wieder eine Runde Schaukeln zu können, leider hat es aber anscheinend nicht genug geregnet. Es waren trotz des Regens Kinder da. Und ich verzichtete darauf, sie von der Schaukel zu jagen, obwohl ich die Größere und Stärkere gewesen wäre. Wenn es richtig doll regnet, kommt man manchmal auch zum Zuge und zu diesem Zweck packe ich mir stets extra eine Plastiktüte ein, um mich draufzusetzen, wenn es nass ist. 

Hätte ich das Sagen, würde ich überall nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene Spiel- und Fitnessplätze bauen, >>so wie in Ahlbeck. Und U-Bahnen. Die Segnungen des U-Bahn-Baus habe ich bereits vor dreißig Jahren bei einem Kurzvortrag im Rahmen meines Einstellungsgespräches gepriesen. Ich weiß nicht mehr wörtlich, wie die Aufgabe war, aber es ging wohl darum, was man tun würde, wenn man die Macht in Berlin hätte, oder so. Die Mit-, Zu-, Bei- und Vorsitzenden schienen nicht so überzeugt. Das sei doch sehr teuer. Na ja, dafür hätten aber sowohl Autofahrer als auch Nicht-Autofahrer etwas davon. Für eine Schloßattrappe, die wie eine Gefängniskaserne aussieht und die niemand braucht, waren ja auch fast 700 Millionen Euro vorhanden, die aber nicht allein vom Land Berlin kamen, sondern auch vom Bund und aus Privatspenden. Und ebenso hat es für die Kanzler-U-Bahn gereicht, die über 500 Millionen Euro gekostet hat, obwohl man die 1,8 km gut zu Fuß laufen kann. Man muß halt nur wollen. Weiter wäre es wünschenswert, daß der Senat von Berlin sich auch wieder für die historischen Stätten in Berlin einsetzen würde, die noch vorhanden sind, >>wie zum Beispiel das Colosseum in Berlin, welches jetzt dem zigtausendsten Bürokomplex weichen soll - statt eine nach der anderen verschwinden zu lassen und dann vielleicht in dreißig Jahren als teure Attrappe mit historischem Namen wieder aufzubauen. Wenn das so weiter geht, ist Berlin noch nicht einmal mehr sexy.

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2 Kommentare:

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