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Freitag, 26. August 2022

Kategorie: Expressionistisches

Nachdem meine Degas-Phase im Kleinmädchenalter vorüber war, in welcher mir dessen Tänzerinnen am besten gefielen, und ich spontan, als mir meine "Kunsterzieherin", die Freundin meiner Mutter, ein Bild kaufen und schenken wollte, eine Degas-Tänzerin (auf der Vorbühne) wählte, begann ich mich mit anderen Kunststilen ebenfalls zu beschäftigen. (Natürlich war das Bild, das ich geschenkt bekam, nicht das Original, sondern nur ein kleiner Druck, der dann in meinem Kinderzimmer an der Wand hing.) Dazu kaufte ich, bzw. ließ meine Eltern kaufen, einige damals in der DDR recht günstige Bildbände: Otto Nagel, Käthe Kollwitz, Rembrandt, Heinrich Zille und Edvard Munch. Heinrich Zille ist ganz klar das unverwechselbare Berliner Original und Unikum, für den es in Berlin sogar ein Denkmal gibt. (Eines meiner Fotos vom Denkmal habe ich unten verlinkt.) Von den anderen dagegen blieb bei mir nicht so viel haften, bis auf die Bilder von Edvard Munch. Diese faszinierten mich. Als Kunstkundiger kann man das auch ganz leicht daran erkennen, daß ich in manchen Bildern seine Sonnenspiegelung auf dem Wasser übernahm. Und ich begann mich selbst in expressionistischer Malerei auszuprobieren. 

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Zilledenkmal Berlin

2 Kommentare:

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